Die Mitglieder der BV Elberfeld-West wünschen sich eine Verkehrsberuhigung am Arrenberg.

Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel.  Archiv
Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel. Archiv

Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel. Archiv

Stefan Fries

Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel. Archiv

Arrenberg. Die Bezirksvertretung Elberfeld-West wünscht sich die Einrichtung einer Spielstraße an der Arrenberger Straße, in dem Bereich zwischen Kinder- und Jugendtreff, Kindertagesstätte sowie Sportplatz. Ein entsprechender Antrag der Grünen wurde vor Kurzem einstimmig und mit 14 Ja-Stimmen von den Bezirksvertretern verabschiedet.

Die Stadt solle nun zunächst prüfen, ob es sinnvoll und machbar ist, in dem Bereich eine Spielstraße einzurichten, sagte Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel (CDU). Bis zum kommenden Frühjahr soll die Stadtverwaltung ein Konzept für die Einrichtung einer Spielstraße vorlegen. Nach Ansicht der Grünen muss sie Verkehrssicherheit und die Lebensqualität der Fußgänger und vor allem der Kinder in dem Bereich „dringend verbessert werden“.

Mehr Bewegungsräume für Kinder

Deshalb müssten Maßnahmen ergriffen werden, damit sich die Verkehrsbedingungen vor Ort optimieren ließen. Die Grünen verweisen zudem darauf, dass Spiel- und Bewegungsräume gerade für Kinder wichtig seien: Studien hätten gezeigt, dass Kinder, die sich draußen bewegen und ihre Wege allein zurücklegen, gesund, selbstbewusst und sozialkompetent sind.

Inwieweit eine Spielstraße an dieser Stelle allerdings wirklich notwendig ist, muss noch geklärt werden. Nach Angaben von Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel sieht selbst die Leiterin der Kita keinen Bedarf für eine solche Spielstraße. Die Straße sei keine Rennstrecke, insofern sei auch zu prüfen, ob möglicherweise die Ausweisung einer Tempo-30-Zone in dem Abschnitt ausreiche , betonte sie. bos

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