Menschen aus mehr als 30 Nationen setzten in Vohwinkel ein Zeichen für den Frieden.

Menschen aus mehr als 30 Nationen setzten in Vohwinkel ein Zeichen für den Frieden.
Wer mal eine Pause vom Toben und Spielen benötigte, konnte sich schminken lassen.

Wer mal eine Pause vom Toben und Spielen benötigte, konnte sich schminken lassen.

Taro Kataoke

Wer mal eine Pause vom Toben und Spielen benötigte, konnte sich schminken lassen.

Wuppertal. Feiern mit Symbolwirkung: Beim Miteinanderfest auf der Höhe in Vohwinkel setzten Menschen aus mehr als 30 Nationen ein eindrucksvolles Zeichen für ein friedliches Zusammenleben im Quartier. Trotz Dauerregens war die Veranstaltung am Samstag gut besucht. Rund 500 Gäste aus dem Stadtteil ließen sich das multikulturelle Spektakel nicht entgehen. Wegen der schwierigen Wetterverhältnisse musste etwas improvisiert werden. Einige Programmpunkte wurden kurzfristig in die Offene Tür Höhe verlegt. Alle Beteiligten ließen sich davon nicht den Spaß verderben. Immerhin gab es mit der 25. Auflage des Miteinanderfestes einen besonderen Geburtstag zu feiern. Da waren die knapp 40 meist jungen freiwilligen Helfer besonders motiviert.

„Wir packen alle gemeinsam mit an“, erzählt Amany Matar (25). Sie ist im Quartier aufgewachsen und engagiert sich zusammen mit vielen anderen Bewohnern für das Fest und die Jugendeinrichtung. „Das schweißt zusammen“, findet sie. Auch der gleichaltrige Aras Khalil hilft, wo er kann. „Ich war schon als Kind regelmäßig in der OT-Höhe und möchte diese positiven Erfahrungen an andere junge Menschen weitergeben“, berichtet er. Das freut Mitarbeiterin Miriam Marjil. „Die Leute machen ganz selbstverständlich mit“, sagt die Organisatorin.

Miteinanderfest ist eine wichtige Veranstaltung für den Stadtteil

An diesem Nachmittag gab es auf dem Gelände der OT-Höhe und der angrenzenden Kindertagesstätte viel zu erleben. Dazu gehörten sportliche Aktivitäten wie Fußballturniere und Aufführungen von Kindergärten, Grundschulen und Vereinen aus dem Stadtteil. Kräftig austoben durften sich die jungen Besucher auf einem Bungee-Trampolin. Auch das kulinarische Angebot passte zum multikulturellen Ansatz. Probiert werden konnten Spezialitäten wie „Tausend-und-eine-Nacht-Tee“ aus Somalia und arabisches Fladenbrot aus dem Libanon. Veranstalter war wieder der Arbeitskreis Höhe/ Dasnöckel. Hier haben sich zahlreiche Einrichtungen, Schulen, Kirchen sowie die Bezirksvertretung zusammengeschlossen, um ein gutes Zusammenleben im Vohwinkeler Süden zu ermöglichen.

Das Miteinanderfest ist die wichtigste Veranstaltung dieser Arbeit. „Hier feiert sich ein ganzer Stadtbezirk selbst“, lobt Bezirksbürgermeister Heiner Fragemann (SPD). Die gute Resonanz trotz des schlechten Wetters sei ein Beweis für eine lebendige Nachbarschaft. Auch OT-Höhe Leiter Wolfgang Thronberens zeigte sich zufrieden. „Wir haben wieder eine großartige Unterstützung bekommen“, berichtet er. Das erste Miteinanderfest fand ebenfalls im Bereich der Einrichtung statt. Bereits die Premiere hatte viele Besucher.

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