Kneipp-Verein feierte mit buntem Programm 125-jähriges Bestehen.

Kneipp-Verein feierte mit buntem Programm 125-jähriges Bestehen.
Die Vorsitzende Renate Mankel erhielt für den Verein eine Urkunde zum Jubiläum sowie einen Wertscheck in Höhe von 150 Euro durch den Landesvorsitzenden des Kneipp-Bunds Ulrich Kalwei.

Die Vorsitzende Renate Mankel erhielt für den Verein eine Urkunde zum Jubiläum sowie einen Wertscheck in Höhe von 150 Euro durch den Landesvorsitzenden des Kneipp-Bunds Ulrich Kalwei.

Kneipp Verein

Die Vorsitzende Renate Mankel erhielt für den Verein eine Urkunde zum Jubiläum sowie einen Wertscheck in Höhe von 150 Euro durch den Landesvorsitzenden des Kneipp-Bunds Ulrich Kalwei.

Sebastian Kneipp selbst konnte nicht kommen, stattdessen erschien auf der Jubiläumsfeier des Wuppertaler Kneipp-Vereins seine Cousine und berichtete aus dem Leben des Theologen, der eine eigene Gesundheitslehre begründet hat.

Im Restaurant „Zum Futterplatz“ trafen sich am 9. Juni 50 Mitglieder und Gäste, um das 125-jährige Bestehen des Vereins zu feiern. Zum Programm gehörte auch der Auftritt einer Schauspielerin, die als Cousine davon berichtete, wie Kneipp Mitte des 19. Jahrhunderts die Therapie mit Wassergüssen entdeckte und daraus eine ganzheitliche Gesundheitslehre entwickelte.

1893 hielt der damals längst berühmte Kneipp in Barmen einen stark besuchten Vortrag. Kurz danach gründete sich der Elberfelder Kneippverein, der bis heute besteht. Der Wuppertaler Kneipp-Verein hat heute mehr als 100 Mitglieder und will die Kneippsche Lehre wieder bekannter machen. Diese umfasst nicht nur Wasseranwendungen, sondern auch Ernährung, Bewegung, Phytotherapie und Balance. Dazu bietet der Verein Vorträge, Kurse und Wanderungen an.

Die Vorsitzende Renate Mankel betont: „Kneippanwendungen, insbesondere die Kaltwasseranwendungen helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren, die Nerven zu beruhigen und die innere Balance wieder zu finden.“ Sie trügen zur Stärkung des Immunsystems bei und könnten sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken.

Sie freut sich, dass ihr der Geschäftsführer des St. Josef-Krankenhauses versichert habe, spätestens zur Saison 2019 werde es auf dem Klinikgelände wieder ein Tretbecken geben. Das dort bestehende Becken war 2016 wegen des Klinikumbaus abgerissen worden.

Daher befindet sich die derzeit nächste Kneipp-Anlage im Freizeitbad H2O in Remscheid. Aber man könne auch zu Hause Wasseranwendungen ausführen betont Renate Mankel – Anleitungen dazu könnten beim Kneipp-Bund bestellt werden. Das Wassertreten funktioniere mit Eimern, kalte Güsse mit einem Schlauch in der Dusche – „immer herzfern anfangen. Dann das Wasser abstreifen, Füße nicht abtrocknen, sondern an der Luft trocknen lassen – oder direkt ins Bett gehen“, erklärt Renate Mankel. Ihr helfe das sehr, um gut in den Schlaf zu kommen.

Das Jubiläum feierte der Verein unter anderem mit einer Kindertanzgruppe, dem Männerchor Cäcilia Barmen, Nachwuchszauberer Magic Konrad und Gitarrist Johannes Dietsch. Infos zum Verein:

kneippverein-wuppertal.de

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