Drei weitere der neuen Fahrzeuge bleiben dagegen wegen eines Konstruktionsfehlers in Reparatur.

Nachdem die Feuerwehr ihre vier neuen Wagen vor drei Wochen hat in Reparatur geben müssen, hat Dezernent Matthias Nocke jetzt gemeldet, dass der erste Wagen wieder im Einsatz sei und der zweite für Anfang kommender Woche erwartet werde. Zwei Wagen befinden sich damit noch in Reparatur. Sie sollen nach und nach wieder in den Dienst genommen werden.

Mitte September war ein Konstruktionsfehler aufgefallen. Wegen des zu geringen Abstands zwischen den aufgesetzten Kabinen und dem Gestell hatte es einen Schaden an einem Abgasrückführungsventil gegeben. Eines war abgebrochen, bei den drei anderen Fahrzeugen hatte man schon Schäden durch Berührungen festgestellt.

Eine andere Schwachstelle wurde ebenfalls beseitigt

Der Fehler sei jetzt behoben, versicherte Nocke. Bei der Gelegenheit habe man auch Nachbesserungen am hinteren Stoßdämpfer durchgeführt, so Nocke. Dort habe man auch kleine Mängel entdeckt.

Die Wagen waren im Sommer für jeweils 450 000 Euro als Sonderanfertigungen für die Feuerwehr Wuppertal-Solingen gekauft worden – vier für Wuppertal, fünf für Solingen. Die Feuerwehren beider Städte hatten gemeinsam ein Profil erarbeitet, dass ihren Bedürfnissen entspricht – und der Zuschlag ging an die Münchener Firma MAN und die Ulmer Firma Magirus, die für den Aufbau und die Ausrüstung zuständig war. Es kam aber zu Verzögerungen. Der Magirus-Vertriebsleiter Thomas Lotz räumte bei der Vorstellung der Fahrzeuge im Sommer schon ein, dass viele Vorgaben der beiden Feuerwehren auch für die beiden erfahrenen Firmen Neuland bedeuteten.

Ordnungsdezernent Matthias Nocke (CDU) nannte den Konstruktionsfehler „mehr als ärgerlich“. Mehrkosten seien der Stadt dadurch nicht entstanden, hieß es. Mitte September sprach er von drei Tagen Reparaturzeit pro Fahrzeug.

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