Bergisches Plateau: Erster Spatenstich für 77 von 300 neuen Häusern. Die Nordbahntrasse läuft durch das Gebiet.

Großer Auflauf für den ersten Spatenstich: Im ersten Bauabschnitt entstehen 77 Häuser, die nach Angaben der Firma Deutsche Reihenhaus zum Teil in diesem Jahr fertig werden könnten.
Großer Auflauf für den ersten Spatenstich: Im ersten Bauabschnitt entstehen 77 Häuser, die nach Angaben der Firma Deutsche Reihenhaus zum Teil in diesem Jahr fertig werden könnten.

Großer Auflauf für den ersten Spatenstich: Im ersten Bauabschnitt entstehen 77 Häuser, die nach Angaben der Firma Deutsche Reihenhaus zum Teil in diesem Jahr fertig werden könnten.

Wuppertals größtes Wohngebiets-Projekt, direkt an der Nordbahntrasse: das Bergische Plateau. (Grafik: Archiv)

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Großer Auflauf für den ersten Spatenstich: Im ersten Bauabschnitt entstehen 77 Häuser, die nach Angaben der Firma Deutsche Reihenhaus zum Teil in diesem Jahr fertig werden könnten.

Wuppertal. Einige Jahre noch, so prognostizierten gestern alle Beteiligten, dann weiß in Wichlinghausen niemand mehr, was an diesem Areal eigentlich noch an einen ehemaligen Rangierbahnhof erinnern soll. Einige Monate nur noch, dann können bei günstigem Verlauf bereits zu Weihnachten auch die ersten Familien ihre Eigenheime im Bergischen Plateau (zwischen Schwarzbach und Breslauer Straße) beziehen.

Am Montag gab es den ersten Spatenstich für dieses Projekt, dass nach Hoffnung der Stadt das Zeug hat, das Gesicht Wichlinghausens nachhaltig zu verändern und aus einem problematischen Viertel eines mit attraktiver Wohnlage zu machen.

Eine Investition, auf die weitere folgen?

Insgesamt 300 Wohneinheiten sollen auf dem 133.000 Quadratmetern entstehen. Die Fläche hat Aurelis von der Deutschen Bahn übernommen. Insgesamt könnten dort etwa 70 Millionen Euro investiert werden.

Rund 15 Millionen Euro sind es für den ersten Bauabschnitt, auf dem das Unternehmen Deutsche Reihenhaus die ersten 77 Reihenhäuser errichtet. Los geht es unmittelbar hinter Wicked Woods an der Langobardenstraße.

Und Olaf Geist, Aurelis-Regionalleiter, ist sich sicher, dass diese Investition einige andere nach sich ziehen wird. Immerhin stellt der erste Bauabschnitt so etwas wie den Eisbrecher dar und steht für die Tatsache, dass nach Jahren des Redens nun auch endlich etwas geschieht.

Das Unternehmen Deutsche Reihenhaus bietet normalerweise Reihenhäuser in drei unterschiedlichen Größen an. Auf dem Bergischen Plateau sind es zwei Größen: Es entstehen 50 Häuser mit einer Wohnfläche von 81 und 27 Häuser mit einer Fläche von 141 Quadratmetern.

Die Stadt hofft, auf dem ehemaligen Rangierbahnhof eine möglichst gut gemischte Bebauung zu erreichen. Für die Erschließung der übrigen Bauabschnitte könnten daher auch andere Investoren ins Boot. Die Chancen, dass das gelingt, erhöhen sich jetzt nach Ansicht der Stadt deutlich, weil das Gesamtprojekt mit dem Start für den ersten Abschnitt Fahrt aufgenommen hat.

Oberbürgermeister Peter Jung jedenfalls ist sehr zuversichtlich: "Wer hierhin zieht, wird froh sein über die Lage." Damit spielt er unter anderem auf die Schulen und die Nordbahntrasse in unmittelbarer Nähe an. So ist das Bergische Plateau nun wirklich einer jener Wohnorte, von denen aus der Start in die Rad- oder Wandertour besonders einfach fällt.

Erleichternd kommt hinzu, dass das Nord-Süd-Gefälle in diesem Gebiet gerade mal einen Meter ausmacht. Zudem bestehen rund 37.000 Quadratmeter des Bergischen Plateaus aus Grünfläche.

Hoffen auf Veränderungen auf Luhns-Gelände

Zusätzlichen Aufwind für den Stadtteil gibt es, seitdem immer häufiger von Neuerungen auf dem Luhns-Gelände die Rede ist. Die Firmen-Eigentümer haben offenbar Interesse an dem Traditionsstandort und wollen ihn nach jüngsten Informationen zumindest teilweise zu einem Gesundheits-Park umbauen. Dabei geht es um 20.000 Quadratmeter für Fitness, Sport und Gesundheit.

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