Zum Umbau am Döppersberg bis 2017 gibt es alles - nur keine Alternative. Das muss sich jeder vor Augen halten, der mit Blick auf die Baustellenjahre das Verkehrschaos prophezeit. Das Konzept ist durchdacht, aber von Faktoren abhängig, auf die es keinen Einfluss hat: Chaos droht dann, wenn das Baustellenmanagement des Landes auf der A 46 und auf der A 1 nicht schnellstmöglich auf das der Stadt Wuppertal abgestimmt wird.

Gerade die A46 und die Nord-Süd-Achsen Uellendahler und Briller Straße haben beim Weg in die City bis 2017 höchste Bedeutung - weil es schon genug Probleme mit Staus und Wartezeiten auf der Talachse geben wird. Die Alternative ist einzig und allein die Schwebebahn. Und es gibt noch einen Grund, warum der Landesbetrieb Straßen NRW sich mit der Stadt absprechen muss: Die Sperrung der Bahnhofstraße liefert eine Steilvorlage für die überfällige Sanierung des Kiesbergtunnels. Die Stadt Wuppertal hat ihre Hausaufgaben gemacht - und es gibt keinen Grund, dass am Döppersberg Panik regiert.

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