Die Schausteller präsentieren seit gestern ihre Waren vor dem Rathaus. Ein Chocolatier verzaubert mit kunstvollen Pralinen.

Die Schausteller präsentieren seit gestern ihre Waren vor dem Rathaus. Ein Chocolatier verzaubert mit kunstvollen Pralinen.
Sandra Broel vermittelt ihre Botschaften gerne auf Lebkuchenherzen.

Sandra Broel vermittelt ihre Botschaften gerne auf Lebkuchenherzen.

Anna Schwartz

Sandra Broel vermittelt ihre Botschaften gerne auf Lebkuchenherzen.

Barmen. Es ist wieder so weit. Wenn der Duft von Kakao und gerösteten Mandeln beim Spaziergang in die Nase strömt, dann weiß jeder: Die Weihnachtsmärkte sind eröffnet. Der Barmer Weihnachtsmarkt lädt seit gestern Mittag und noch bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 19 Uhr zum Bummeln ein.

Mit Begleitung des Barmer Blasorchesters, das beliebte Weihnachtslieder spielte, hat Oberbürgermeister Andreas Mucke den Weihnachtsmarkt eröffnet. Trotz des schlechten Wetters mit viel Regen, waren einige Besucher gekommen. „Der Höhepunkt ist die neue Beleuchtung am Werth“, sagte Mucke. Denn die ersetzt nicht nur die alte Weihnachtsbeleuchtung, sondern bleibt bis zum Frühjahr hängen. Der Barmer Weihnachtsmarkt wird außerdem zunehmend mit LED-Lämpchen geschmückt. Laut Michael Müller, Vorsitzender der IG Schausteller und Marktkaufleute, sollen es dieses Jahr bereits über 10 000 LEDs sein, die bei den Buden und Tannen für weihnachtliche Beleuchtung sorgen. Auch der festliche „Winter-Tuffi“, die große Lichtinstallation am Alten Markt gehört zum diesjährigen Weihnachtsmarkt und ist somit der krönende Abschluss. Neben dem großen Weihnachtsbaum ist außerdem die Krippe wieder zu sehen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Adventskalender – nämlich den größten Wuppertals. Darin verborgen sind kleine Geschenke für Kinder, die sie durch Spiele mit dem Weihnachtsmann gewinnen können.

Gesucht wird der schönste Brief an das Christkind

Außer donnerstags und an den Wochenenden kommt der Weihnachtsmann täglich um 15 Uhr, um mit den Kindern zu spielen. Außerdem können die Kleinen auf der Rentier-Bahn und dem Kinderkarussell ihrer Vorfreude auf Weihnachten freien Lauf lassen. Allerdings ist das noch nicht alles: Wer dem Christkind lieber einen Brief schreiben möchte, der soll davon nicht abgehalten werden. Dazu steht vor dem Weihnachtsbaum ein gelber Briefkasten. Dort wird der schönste Brief an das Christkind ausgesucht.

Damit auch die Erwachsenen nicht zu kurz kommen, gibt es natürlich allerlei an Köstlichkeiten, unter anderem Crêpes, geröstete Mandeln und Waffeln. Um dem Frieren in der Kälte vorzubeugen, ist der Glühwein fester Bestandteil. Eine Neuheit auf dem Barmer Weihnachtsmarkt ist der italienische Chocolatier, der mit seinen schokoladigen Kreationen die Besucher verzaubert.

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