Manuel Prast, Kommentarfoto
Manuel Praest

Manuel Praest

Schwartz, Anna (as)

Manuel Praest

Zugegeben: Was Brücken und ihre Sanierung angeht, hat die Stadt Wuppertal in der Vergangenheit nicht immer die allerbeste Figur gemacht. Immer wieder gab es Probleme, Zeitpläne konnten nicht eingehalten werden, manchmal wurde es deutlich teurer als geplant. Dafür musste die Verwaltung regelmäßig Kritik einstecken. Was die aktuelle Situation an der Brücke Brändströmstraße angeht, ist die Stadt allerdings der falsche Adressat für Kritik – auch wenn es zweifelsfrei ihre Brücke ist. Die Deutsche Bahn hatte zugesagt, während der Streckensperrung in den Osterferien die Oberleitungen abzuhängen und so der Stadt zu ermöglichen, an der Brücke zu arbeiten.

Die Ferien kamen – die Leitungen blieben aber hängen. Warum? Darauf bekam die Stadt keine Antwort und auch die Anfrage unserer Zeitung ließ die DB unbeantwortet. Ein Muster, das viele beklagen, die sich mit dem ehemaligen Staatskonzern rumärgern müssen und den Eindruck haben, Wuppertal geht der Bahn am Allerwertesten vorbei. Jetzt gibt es eine neue Zusage, dass die Oberleitungen in den Sommerferien abgenommen werden. Und diesmal muss es klappen, denn sonst wird baulich wieder nichts an der Brändströmstraße passieren können. Die Bahn ist also am Zug.

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