Der Zoo freut sich über Jungtiere bei vielen Tierarten. Am Donnerstag gibt es für Besucher zudem ein Konzert.

Der kleine Weißlippenhirsch blickt schon ziemlich neugierig in die Welt.
Der kleine Weißlippenhirsch blickt schon ziemlich neugierig in die Welt.

Der kleine Weißlippenhirsch blickt schon ziemlich neugierig in die Welt.

Andreas Fischer

Der kleine Weißlippenhirsch blickt schon ziemlich neugierig in die Welt.

Wuppertal. Löwen, Elefanten, Affen und Eisbären - die kennt jeder. Doch was in aller Welt sind bloß Milus? Wo kommen eigentlich Takine her? Und können Babysteinböcke eigentlich schon klettern? Die Antworten gibt der Wuppertaler Zoo pünktlich zum langen Wochenende mit einer ganzen Reihe niedlicher Jungtiere.

Darunter ist etwa noch etwas schüchterne, langbeinige Milu-Dame. Sie ist nach drei Geschwistern aus dem Vorjahr die jüngste Vertreterin dieser seltenen Hirschart. Neugierig läuft die Kleine schon ein paar Schritte alleine umher und erkundet ihr Gehege - doch so ganz möchte sie noch nicht von der Seite ihrer Mutter weichen. Vielleicht liegt es ja auch an der etwas artfremden bergischen Umgebung: Eigentlich sind Milus in Nordost-China zuhause.

Weniger Anpassungsschwierigkeiten zeigt dagegen der Nachwuchs der sibirischen Steinböcke: Das erst vor zehn Tagen geborene Weibchen ist ganz schön viel und vor allem flott unterwegs. "Schon am ersten Tag ist sie fleißig auf dem Kunstfelsen herumgeklettert", sagt Zoodirektor Ulrich Schürer. Tag für Tag geht es ein Stückchen höher hinaus - ganz nach dem Vorbild der älteren Tiere.

Ähnlich unternehmungslustig zeigen sich ein paar Gehege weiter auch die kleinen Bennett-Kängurus. Ihre Heimat liegt in Tasmanien, doch auch hier in Wuppertal fühlen sich die kleinen Beuteltiere sehr wohl. Wie viele Jungtiere es bei den Kängurus gibt, kann Ulrich Schürer noch nicht sagen: "Als Geburtsdatum gilt der Tag, an dem sie das erste Mal aus dem Beutel der Mutter herauskommen." In dem Moment wagt tatsächlich eins der kleinen Tiere einen kurzen, scheuen Blick aus dem Beutel - aber nur, um angesichts der Besucher sofort ins Warme zurückzukriechen.

Eine echte Seltenheit gibt es gegen Ende des Nachwuchs-Rundganges im Gehege der Mishmi-Takins zu sehen. Diese asiatischen Verwandten der Gämsen sind NRW-weit nur im Wuppertaler Zoo zuhause. Vor gut einem Monat hat auch diese Familie Nachwuchs bekommen. Das kleine Weibchen ist mit der Mama viel im Gehege unterwegs. Sogar dreimal so viel Trubel gibt es bei den Rentieren: Dort tollen drei Jungtiere zwischen den Erwachsenen umher - und dürften mit ihrer neugierigen Art für große Kinderaugen sorgen.

Der Zoo Wuppertal öffnet am Feiertag ab 8.30 Uhr seine Pforten für alle, die den Nachwuchs besuchen wollen.

An Christi Himmelfahrt gibt es allerdings mehr als Tiere zu sehen: Die Christuskirchengemeinde Neuss lädt zu dem Konzert "Jamani" in die Musikmuschel ein. Der rund 60-köpfige Harambee-Chor singt Gospel und bringt dem Bergischen Land für einen Nachmittag Afrika ein Stückchen näher.

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