Ab Juni sind die politischen Gremien gefragt.

Radler kritisieren die umständliche Wegeführung über die Aue und wünschen sich mehr Infrastruktur für Radfahrer.
Eine gemeinsame Fahrrad- und Busspur über die gesamte B7 – da gibt es Skepsis. Aber die Busspur auf der B7 im Bereich der Aue für Radler zu öffnen – das können sich viele vorstellen.

Eine gemeinsame Fahrrad- und Busspur über die gesamte B7 – da gibt es Skepsis. Aber die Busspur auf der B7 im Bereich der Aue für Radler zu öffnen – das können sich viele vorstellen.

Screenshot/Grafik: IG Fahrradstadt Wuppertal

Eine gemeinsame Fahrrad- und Busspur über die gesamte B7 – da gibt es Skepsis. Aber die Busspur auf der B7 im Bereich der Aue für Radler zu öffnen – das können sich viele vorstellen.

Elberfeld. Die Fahrradlobby sorgte sich schon, dass es zu einer unendlichen Geschichte werden würde: Bekanntlich schlug die Verwaltung vor, die Busspur zwischen Kasinokreisel und Robert-Daum-Platz für den Radverkehr freizugeben. Eine entsprechende Vorlage geisterte Anfang des Jahres bereits online durchs Ratsinformationssystem – um dann doch kurzfristig wieder aus dem Netz genommen zu werden.

Offiziell, so hieß es aus dem Rathaus, gebe es noch Abstimmungsbedarf. Ab Juni, so erklärte jetzt aber Norina Peinelt, städtische Beauftragte für den nicht-motorisierten Verkehr, gebe es einen neuen Anlauf. Am 27. Juni soll die Vorlage in der Bezirksvertretung Elberfeld diskutiert werden. Im September soll dann der Verkehrsausschuss entscheiden.

Warum es so lange dauerte? Nach WZ-Informationen waren vor allem CDU und SPD nicht mit dem Vorschlag der Verwaltung einverstanden – und sauer, dass er schon frühzeitig ins Internet gerutscht war. Doch selbst innerhalb der Parteien herrscht offenbar kein Konsens. Elberfelds Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Vitenius (SPD) hatte nicht nachvollziehen können, weshalb der Vorschlag so lange blockiert wurde. est

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