Probleme gab es zuletzt noch auf den Höhen in Ronsdorf, Cronenberg und am Dönberg.

Zwischenzeitlich gab es kein Durchkommen für die Müllwagen. Die Bürger  wurden gebeten, die Tonnen einfach stehen zu lassen.
Zwischenzeitlich gab es kein Durchkommen für die Müllwagen. Die Bürger wurden gebeten, die Tonnen einfach stehen zu lassen.

Zwischenzeitlich gab es kein Durchkommen für die Müllwagen. Die Bürger wurden gebeten, die Tonnen einfach stehen zu lassen.

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Zwischenzeitlich gab es kein Durchkommen für die Müllwagen. Die Bürger wurden gebeten, die Tonnen einfach stehen zu lassen.

Wuppertal. Kommt er nun, oder kommt er nicht? Während Wuppertal zwischen hohen Schneebergen auf den Frühling wartet, normalisiert sich auch bei der Müllabfuhr allmählich die Lage. "Wir holen auf", erklären AWG-Sprecherin Ursel Simon und Abteilungsleiter Martin Bickenbach im Gespräch mit der WZ. Zuletzt gab es noch in den Stadtteilen Cronenberg, Ronsdorf und am Dönberg Probleme.

In den vergangenen Wochen standen gerade auch bei der Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft die Telefone nicht still - und es gab mit Blick auf den nicht abgeholten Müll immer wieder Kritik: Eine Wuppertalerin habe sich sogar darüber beschwert, dass die Mülltonnen am Straßenrand das Stadtbild stören. "Das allein spricht schon für sich", sagt AWG-Geschäftsführer Wolfgang Herkenberg.

Jedem Müllwagenfahrer bleibt die Verantwortung überlassen

Dabei habe man alles daran gesetzt, selbst nach extremen Schneefällen Mülltonnen und Container zu entleeren sowie den Sperrmüll abzuholen. "Jedem Müllwagenfahrer ist die Verantwortung überlassen, wenn es um schwierige Straßenverhältnisse geht."

Eine direkte Zusammenarbeit mit dem Winterdienst der Stadt gibt es bei der Müllabfuhr nach Angaben der AWG nicht - anders als beim Busverkehr.

Auch an Wintertagen haben man insgesamt 50 bis 60 Wagen im Einsatz, um Restmüll, Altpapier, Bioabfall, Glas und Abfälle aus den gelben Tonnen abzuholen - ebenso wie Sperrmüll. Dass man dazu verschiedene Fahrzeuge einsetze, erkläre auch den Umstand, dass teilweise nur eine Abfallsorte abgeholt wurde - und die anderen wiederum erst Tage später. Gerade dazu hat es an den Schneetagen immer wieder Fragen und Kritik gegeben.

Wie geplant, läuft die Strauch- und Astwerksammlung der AWG vom 6. März bis zum 24. April. Mit Blick auf den langen Winter plant die AWG allerdings, die ersten März-Termine später noch einmal zu wiederholen, weil viele Gartenarbeiten in diesem Frühjahr erst später starten können.

Zur Zwischenbilanz dieses Winters gehören bei der AWG viele Reifenschäden an den Müllwagen. Um überhaupt durchzukommen, kamen an allen Wagen Schneeketten zum Einsatz.

Das Angebot, bei größeren Verspätungen bei der Müllabfuhr auch Zusatzsäcke an der Straße abzuholen, sei nicht zum Nachteil der AWG ausgenutzt worden.

Nach den glatten Straßen sind es vor allem noch die Schneeberge am Straßenrand und vor Containern, die die Müllabfuhr erschweren - und auch bei der AWG hofft man jetzt auf den Fühling.

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