Auf die letzte Minute sind noch Lehrstellen zu besetzen.

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in Wuppertal noch 882 offene Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Die NGG appelliert dabei an Schulabgänger, sich auch in der Lebensmittelbranche umzugucken. „Vom Industriekaufmann bis zur Getränke-Laborantin – die Ernährungswirtschaft bietet ein breites Spektrum, viele Perspektiven und im späteren Job auch einen überdurchschnittlichen Verdienst“, sagt NGG-Geschäftsführer Torsten Gebehart.

In Wuppertal zählt die Branche laut Arbeitsagentur noch 68 offene Ausbildungsplätze. Die Lebensmittelindustrie sei in den vergangenen Jahren deutlich attraktiver geworden, betont Gebehart: „Hinter der Tiefkühlpizza und dem Fruchtjoghurt stecken viel Hightech und Know-how. Eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik deckt von der Anlagensteuerung bis zur Produktentwicklung eine breite Palette ab. Wie kaum eine andere Branche verändert sich die Ernährungswirtschaft durch die Digitalisierung – von der Produktion über die Lieferkette bis zum Kunden-Feedback per Social Media.“

Neben dem Lebensmitteltechniker suchen Betriebe nach NGG-Angaben auch Mechatroniker- und Informatiker-Nachwuchs. Torsten Gebehart: „Und auch wer etwas Originelles sucht, wird in der Lebensmittelindustrie fündig. Zum Beispiel als Azubi zum Speiseeishersteller oder Destillateur.“ Weitere Infos rund um die Ausbildung gibt es im Netz unter:

berufenet.arbeitsagentur.de

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