kleinkommentar

In einem Fass ohne Boden wird die Landesregierung das Geld aus dem Stärkungspakt nicht versenken wollen. Die Wuppertaler werden sich deshalb darauf einstellen müssen, dass die Bezirksregierung und das Land – oder beide in Zukunft gemeinsam – die Daumenschrauben noch fester anziehen. Die freundliche Finanzspritze aus Düsseldorf darf als unmissverständliche Aufforderung zu einem radikalen Sparkurs verstanden werden. Oberbürgermeister Peter Jung und Stadtkämmerer Johannes Slawig haben nun ein Totschlag-Argument gegenüber allen Kritikern zukünftiger Sparvorschläge und Sparpakete in der Hand. Einer Stadt, die ansonsten Gefahr läuft, 50 Millionen Euro pro Jahr in den Sand zu setzen, bleibt keine andere Wahl, als diszipliniert zu sparen – koste es, was es wolle.

 

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