Die Abrissarbeiten laufen, für die Bauarbeiten zum Rigi-Kulm Center fehlt noch eine Unterschrift. Oktober soll es fertig sein.

Die Abrissarbeiten laufen, für die Bauarbeiten zum Rigi-Kulm Center fehlt noch eine Unterschrift. Oktober soll es fertig sein.
Nach langer Wartezeit gibt es jetzt Bewegung auf dem Gelände des künftigen Rigi-Kulm-Centers auf der Grenze zwischen Cronenberg und Elberfeld. Nach den Abrissarbeiten beginnen die Bauarbeiten für einen Supermarkt und einen Discounter.

Nach langer Wartezeit gibt es jetzt Bewegung auf dem Gelände des künftigen Rigi-Kulm-Centers auf der Grenze zwischen Cronenberg und Elberfeld. Nach den Abrissarbeiten beginnen die Bauarbeiten für einen Supermarkt und einen Discounter.

Stefan Fries

Nach langer Wartezeit gibt es jetzt Bewegung auf dem Gelände des künftigen Rigi-Kulm-Centers auf der Grenze zwischen Cronenberg und Elberfeld. Nach den Abrissarbeiten beginnen die Bauarbeiten für einen Supermarkt und einen Discounter.

Hahnerberg. Die Hallen sind Geschichte, nur noch Trümmerhaufen sind zu sehen. Auf dem Gelände des Rigi-Kulm-Centers gibt es endlich Bewegung.

„Derzeit sind wir dabei, das Gelände plan zu machen“, erklärt Besitzer Jürgen Urbinger. Danach sollen die letzten Abrisse folgen: „Die Imbiss-Tankstelle muss noch weg.“ Wann es mit dem Bauen losgeht, kann er noch nicht sagen: „Wir warten noch auf die Baugenehmigung.“

An der Stelle kann er nicht umhin, über die Bürokratie zu seufzen: „Wenn man einem Fremdinvestor erzählen würde, dass wir jetzt im sechsten Jahr sind, wäre der über alle Berge.“ Denn schon im Jahr 2010 sei die Stadt mit der Idee auf sie zugekommen, das Gelände wieder zu einem Einkaufszentrum auszubauen.

Der Wunsch nach einer Drogerie wird nicht erfüllt

„Wir haben 2011 angefangen“, beteuert Jürgen Urbinger. Zuletzt hätten noch zwei Parzellen vereinigt werden müssen, das müsse nun noch unterschrieben werden. „Das ist aber der letzte Schritt, das hat man uns versprochen“, sagt Jürgen Urbinger.

Auf dem Grundstück zwischen Cronenberger und Küllenhahner Straße sowie Jung-Stilling-Weg sollen ein Rewe-Markt als Vollsortimenter und eine Netto-Filiale entstehen. Viele Cronenberger hatten sich auch einen Drogeriemarkt gewünscht. Daraus wurde nichts, die Verwaltung erklärte, ein Drogeriemarkt könne dem Einzelhandel in Cronenberg-Mitte schaden. Ein Lebensmittelgeschäft und ein Discounter seien dagegen verträglich.

Einige Anwohner fürchteten, dass das neue Nahversorgungszentrum zusätzlichen Verkehr und damit Staus im Stadtteil erzeugen wird. Die Verwaltung widersprach. Ein Gutachten habe ergeben, dass die vorhandenen Straßen den zusätzlichen Verkehr aufnehmen können.

Jürgen Urbinger freut sich an den fortschreitenden Arbeiten: „Ich bin begeistert, wie sauber die arbeiten.“ Bisher sei alles nach Plan verlaufen, auch mit Altlasten gebe es keine Probleme.

Nach der letzten Unterschrift könnten dann auch die Bauarbeiten beginnen, zunächst mit den Fundamenten. Die Fertigteile für die Gebäude seien wohl ebenfalls schon in Arbeit, vermutet Urbinger. „Die Aufträge sind schon raus.“

Mitte Oktober sollen die Gebäude den Mietern übergeben werden. Möglicherweise könnten die schon vorher mit der Inneneinrichtung beginnen. Bis dann Kunden dort tatsächlich einkaufen können, werde es wohl Anfang November werden, schätzt Urbinger.

Michael-Georg von Wenczowsky, stellvertretender Bezirksbürgermeister (CDU) von Cronenberg, freut sich jedenfalls, dass es weitergeht: „Es ist gut, dass das Gelände weiter entwickelt wird.“

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