Wuppertal hat erstmals seit 25 Jahren einen ausgeglichenen Haushalt.

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dpa

Wuppertal. Mehr als zwei Milliarden Euro Verbindlichkeiten, gut 1,5 Milliarden davon kurzfristig. Im Grunde ist Wuppertal pleite. Das Vermögen übersteigt die Schulden, schlechte Aussichten. Aber seit dem 14. Dezember gibt es einen Lichtstreif am Horizont. Der Stadtrat verabschiedete einen Doppelhaushalt, der für 2017 einen leichten Überschuss vorsieht. Erstmals seit dann 25 Jahren wird die Stadt mit dem auskommen, was sie an Steuern, Gebühren und Zuweisungen vom Land eingenommen hat.

 Das verringert den Schuldenstand nicht, lässt ihn aber auch nicht weiter anwachsen.

Das hat Stadtkämmerer Johannes Slawig (CDU) freilich nicht allein geschafft. Das Land NRW ist ausnahmsweise in die Rolle des weißen Ritters geschlüpft und überweist der Stadt im Zuge des Stärkungspaktes allein für 2016 gut 60 Millionen Euro. In fünf Jahren allerdings muss die Stadt es ohne fremde Hilfe schaffen, nicht mehr auszugeben, als sie einnimmt. Das wird noch spannend. ll

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