wza_1024x682_496486.jpg
Die Feuerwehr war mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort.

Ralf Kollmann

Die Feuerwehr war mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort.

Ronsdorf. Ein Großaufgebot der Feuerwehr und der Katastrophenschutz wurden am Donnerstagvormittag zur Lüttringhauser Straße gerufen. Der Grund: Bei Routinemessungen auf dem Gelände eines Metallrecyclingbetriebes waren radioaktive Strahlen gemessen worden. Auslöser war gerade erst angelieferter Schrott, darunter Katalysatoren und Bremsscheiben, auf einem Pkw-Anhänger.

Unter großen Sicherheitsvorkehrungen wurde der Schrott untersucht, die Zufahrt zum Recyclinghof wurde abgesperrt. Zurzeit steht noch nicht fest, ob es sich dabei möglicherweise um natürliche Radioaktivität handelt. Dennoch gibt das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Entwarnung: Die Werte seien nur geringfügig erhöht. Es bestehe keinerlei gefahr für Mensch und Tier.

Wie die Feuerwehr mitteilt, hat zwischenzeitlich die Untere Immissionsschutzbehörde der Stadt übernommen. Sie soll klären, wie weiter mit dem radioaktiv belasteten Schrott verfahren wird.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer