„Der Aufbruch“ soll am 18. November in der ehemaligen Filiale von Schlecker eröffnen – und die Angebote im Stadtteil bündeln.

„Der Aufbruch“ soll am 18. November in der ehemaligen Filiale von Schlecker eröffnen – und die Angebote im Stadtteil bündeln.
Die Arrenberger freuen sich schon auf die Eröffnung ihres Stadtteilbüros – „Der Aufbruch“ wird es heißen.

Die Arrenberger freuen sich schon auf die Eröffnung ihres Stadtteilbüros – „Der Aufbruch“ wird es heißen.

Andreas Fischer

Die Arrenberger freuen sich schon auf die Eröffnung ihres Stadtteilbüros – „Der Aufbruch“ wird es heißen.

Arrenberg. Der Umbau läuft seit gut vier Wochen. Wer wollte, konnte kürzlich beim Arrenberg-Fest schon mal einen Blick in die ehemalige Schlecker-Filiale werfen, die bald als Bürgerzentrum für alle Arrenberger fungieren soll. Ein bisschen Arbeit haben die Macher aber noch vor sich. Am 18. November, passend zum Restaurant Day, sollen die Räume an der Ecke Simons-/Fröbelstraße eröffnen. „Dann kochen wir dort das erste Mal gemeinsam“, kündigt Jörg Heynkes vom Verein Aufbruch am Arrenberg an.

„Dann sehen die Leute abends, da ist noch Licht, und kommen dann vielleicht einfach mal ’rein.“

Jörg Heynkes, Aufbruch am Arrenberg

Der Name der Einrichtung stehe bereits fest – und ist sinnbildlich verstehen: „Der Aufbruch“ wird dann über dem Eingang stehen – angelehnt an den Verein, aber auch an das Engagement im Stadtteil, wie Heynkes betont. Viel habe sich bereits getan, das neue Stadtteil- und Bürgerzentrum gebe den Startschuss für das weitere Engagement.

Seit Jahren habe man nach einem Ort gesucht, die vielen Aktivitäten und Angebote im Stadtteil zu bündeln. „Aber so ein Raum fehlte einfach“, sagt Max Guder, ebenfalls Mitglied im Verein. Zwar gibt es ein Stadtteilbüro an der Simonsstraße 49, da seien die räumlichen Kapazitäten aber arg begrenzt.

Verein will seine Aktivitäten gut sichtbar präsentieren

Bald werden die beiden Mitarbeiter Detlef Beil und Melanie Linnert also umziehen. Gut 180 Quadratmeter umfasst die ehemalige Schlecker-Filiale, wo unter anderem im alten Kühlraum ein neuer Sanitärtrakt eingebaut wurde. Zudem hat der Verein neue Wände eingezogen. Es gibt zwei Büros, von denen eins fremd vermietet wird, und zwei Tagungs- und Seminarräume. Ob Foodsharing, Treffen der Arbeitsgruppe Mobiler Arrenberg oder Proben des Chors – der Verein will sich und seine Aktivitäten präsentieren, „sichtbar ins Viertel bringen“, wie Guder betont. „Früher haben wir uns immer irgendwo anders treffen müssen, mal in der Villa Media oder auch bei Leuten zu Hause.“ Das Herumtingeln sei dann vorbei. Guder, selbst mit einem beruflichen Hintergrund in der Sozialarbeit, will auch am Arrenberg in Zukunft klassische Sozialarbeit etablieren. Dafür biete der neue Standort ebenfalls gute Möglichkeiten.

Heynkes ist Fan davon, dass die neuen Räume viele große Fenster haben. „Dann sehen die Leute abends, da ist noch Licht, und kommen dann vielleicht einfach mal ’rein“, hofft er. Auch Leute, die den Verein und seine Arbeit bislang nicht kennen. „Wir erreichen schon viele am Arrenberg, aber bestimmt nicht alle.“

Natürlich, so Heynkes, wolle man auch das ehrgeizige Projekt, den Arrenberg bis 2030 CO2-neutral zu gestalten, vorantreiben. Bekanntlich hat ist Verein den Zuschlag für das Verbundprojekt „Virtuelle Kraftwerke“ (VirtualPowerPlant/VPP) gemeinsam mit einem Forscherteam der Bergischen Uni und den Wuppertaler Stadtwerken erhalten. Insgesamt, so Heynkes, müsse der Verein aber auch seine Strukturen professionalisieren – „Der Aufbruch“ sei dein Schritt dafür, weitere sollen und müssen folgen.

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