Am Donnerstag tagten Gesellschafter und Aufsichtsrat.

Wuppertal. Die Gespräche mit den Kölner Cellitinnen und St. Josef über eine Beteiligung an den Kliniken St. Antonius sind noch nicht beendet. Eine Entscheidung wird bis Mitte des Jahres erwartet. Das erfuhr die WZ am Freitag nach der Sitzung von Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat am Donnerstag.

Die juristischen Prüfungen gehen in die nächste Runde 

Die finanzielle Situation der Kliniken sei den beiden potenziellen Partnern dargelegt worden, jetzt gingen die juristischen Prüfungen in die nächste Runde, erklärt Pfarrer Michael Haupt, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Für Aufregung hatte vor zwei Wochen die Nachricht gesorgt, dass hinter der Hospitalvereinigung St. Marien vier Privatpersonen mit insgesamt 40 Prozent Anteilen stehen, einer davon ist gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Bisher hatten die Eigentümer der Kliniken Antonius immer damit argumentiert, auf einen rein katholischen Partner zu setzen.

Enttäuschung bei drei großen Gemeinschaftspraxen

Das Angebot von drei großen Wuppertaler Gemeinschaftspraxen, darunter Radprax, sich konzeptionell und finanziell an Antonius zu beteiligen, wurde aus diesem Grund nicht angenommen. "Ich bin enttäuscht, dass man uns mit Argumenten gegenübertritt, die für die Hospitalgesellschaft, bei der auch Privatpersonen beteiligt sind, nicht gelten", sagt Radprax-Geschäftsführer Andreas Martin.

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