Die städtischen Töchter investieren 24,2 Millionen Euro in das Gelände – der Rohbau steht.

Die stätischen Töchter investieren 24,2 Millionen Euro in das Gelände – der Rohbau steht.
Auf der Baustelle der AWG am Klingelholl begutachten Polier Ralf Testroet (l.) und Bauleiter Norbert Segers die Pläne vor dem Eingangsbereich des künftigen Sozial- und Werkstattgebäudes.

Auf der Baustelle der AWG am Klingelholl begutachten Polier Ralf Testroet (l.) und Bauleiter Norbert Segers die Pläne vor dem Eingangsbereich des künftigen Sozial- und Werkstattgebäudes.

Auf der Baustelle der AWG am Klingelholl begutachten Polier Ralf Testroet (l.) und Bauleiter Norbert Segers die Pläne vor dem Eingangsbereich des künftigen Sozial- und Werkstattgebäudes.

Sedansberg. Große Fortschritte hat der Neubau auf dem gemeinsamen Betriebsgelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) und des städtischen Eigenbetriebs Straßenreinigung (ESW) am Klingelholl gemacht. „Arbeiten im laufenden Betrieb sind generell schwieriger, aber wenn alles nach Plan läuft, sind das neue Sozialgebäude und die Werkstatt nach dem Innenausbau im Mai 2017 bezugsfertig“, sagt AWG-Chef Martin Bickenbach.

Die beiden städtischen Töchter investieren 24,2 Millionen Euro in das Projekt. Die Kosten sollen über die Gebühren, zum Beispiel für die Müllabfuhr und die Straßenreinigung, wieder hereinkommen. Zu Beginn der Modernisierung des AWG-Standortes Klingelholl wurde das baufällige Parkhaus abgerissen. Das Werkstattgebäude aus den 1970er Jahren war ebenfalls ein Fall für die Abrissbirne.

Drei Werkstattgruben an einem Stück geliefert

Im Neubau sind drei Werkstattgruben eingebaut, die an einem Stück angeliefert wurden. Eine Grube ist 15 Meter lang, die beiden anderen jeweils 28 Meter. Da die Müllwagen ausgelagert sind, gibt es genügend Platz, um in diesem Sommer die Hauptstraße durch das Betriebsgelände zu bauen, die als Ver- und Entsorgungstrasse dienen soll.

Eine Sanierung des gesamten Betriebsgeländes hätte sich nicht mehr gelohnt, der Neubau soll 2019 angeschlossen sein. „Nach dem Umzug in die neue Werkstatt im Frühjahr 2017 wird zunächst die alte Werkstatt abgebrochen, um die Stellfläche für die Fahrzeuge zu erweitern“, sagt AWG-Logistikchef Klaus Steinbrink.

Im September 2017 soll der Neubau des Verwaltungsgebäudes beginnen. Geplant ist laut Martin Bickenbach der Anschluss zur Wohnbebauung am Klingelholl. Die AWG rechnet mit einer Bauzeit von zwölf bis 15 Monaten und der Fertigstellung Ende 2018. 2019 sind der Abbruch des alten Büro/Sozialgebäudes, der Neubau des Parkhauses sowie die Erneuerung der Verkehrsflächen und Außenanlagen geplant. „Die technische Modernisierung der Wagenhalle und den Neubau des Pausenraums in einem Pavillon planen wir noch ein“, sagt Klaus Steinbrink.

Neubau Ende vergangenen Jahres hatten die Arbeiten für den Neubau am Klingelholl begonnen. Bevor der Rohbau wachsen konnte, mussten die Firmen zunächst in die Tiefe gehen. Für das Fundament waren 68 Löcher zu jeweils 15 Metern nötig, die eine Füllung aus Beton und Eisen bekamen. Die Stützen waren erforderlich, damit die Gebäude auf stabilem Fels gründen.

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