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Wuppertal. Im Vergleich der deutschen Hochschulen  verfügen die Wuppertaler Studenten über die schlechteste Allgemeinbildung. Zumindest ist dies das Ergebnis eines Studenten-Pisa-Tests von Spiegel und studiVZ. Die klügsten Köpfe studieren in Berlin, Mannheim und Freiburg.

Jeder zehnte Student hatte sich an dem Online-Test zur Allgemeinbildung beteiligt. Dabei schnitten die Wuppertaler Studenten "weit unter Durchschnitt" ab und bildeten insgesamt das Schlusslicht in dem Ranking. Gründe für die vernichtende Platzierung werden im Spiegel nicht genannt.  Der Wuppertaler Professor Eckhard Freise sowie Uni-Rektor Lambert T. Koch erklärten das Ergebnis auch mit der Herkunft der Studenten.

Studierende aus reichen und bürgerlichen Elternhäuser schrieben sich eher in den klassischen Universitäten wie Tübingen oder Göttingen ein. Wuppertaler Studenten müssten hingegen noch ein bis zwei Nebenjobs annehmen, um ihr Studium zu finanzieren. Koch betonte aber auch, dass sich einzelne Fachbereiche in wissenschaftlich hochwertigen Rankings durchaus im Mittelfeld, mitunter sogar in der Spitzengruppe (Wirtschaft, Physik) bewegten.

Nicht abgefragt wurde das lokale Allgemeinwissen der Wuppertaler Studenten. Das können sie jetzt hier nachholen - beim ultimativen WZ-Wuppertal-Studententest.

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