Bezirksvertreter diskutieren heute über den Antrag.

Bezirksvertreter diskutieren heute über den Antrag.
Der neue Bebauungsplan würde Aldi und dem Akzenta-Getränkemarkt Vergrößerungsmöglichkeiten bieten.

Der neue Bebauungsplan würde Aldi und dem Akzenta-Getränkemarkt Vergrößerungsmöglichkeiten bieten.

Andreas Fischer

Der neue Bebauungsplan würde Aldi und dem Akzenta-Getränkemarkt Vergrößerungsmöglichkeiten bieten.

Steinbeck. Aldi möchte seine Filiale an der Steinbecker Meile 6 vergrößern. Über diesen Antrag beraten am Mittwochabend die Bezirksvertretungen Elberfeld und Elberfeld-West. Entscheiden wird am Donnerstag der Ausschuss für Stadtentwicklung.

Wie die Verwaltung der Vorlage für die Gremien ausführt, habe der Grundstückseigentümer für die Immobilien Steinbecker Meile 6 (Aldi) und Steinbecker Meile 8 (Akzenta Getränkemarkt) mit Schreiben vom 31. August dieses Jahres die Anfrage gestellt, „das bestehende Baurecht für die Lebensmittelmärkte auszuweiten“. Laut Stadt seien im Planbereich derzeit 1200 Quadratmeter für den Getränkehandel und 1100 Quadratmeter Lebensmittelhandel maximal zulässig. Auf dieser Basis seien auch die heute bestehenden Märkte errichtet worden.

„Die Firma Aldi möchte nun den bestehenden Lebensmittelmarkt vergrößern und moderner gestalten. Für den Akzenta Getränkemarkt ist noch keine konkrete Erweiterung vorgesehen, soll aber gemäß den Wünschen des Grundstückseigentümers bei der Änderung des Bebauungsplanes mit berücksichtigt werden“, heißt es in dem Antrag für die Bezirksvertretungen. Insgesamt soll die überbaubare Grundstücksfläche in Richtung des Parkplatzes in einer Tiefe von elf Metern und einer Breite von 44 Metern erweitert werden. Konkret hat das zur Folge, dass voraussichtlich 21 Stellplätze wegfallen würden. Sollte die Politik der Erweiterung des Gebäudes zustimmen, erhöht sich die Verkaufsfläche des Aldi-Marktes von 952 auf 1250 Quadratmeter. Der bestehende Akzenta-Getränkemarkt hat derzeit eine Verkaufsfläche von 1204 Quadratmetern.

Durch die Änderung des Bebauungsplanes sollen die maximal zulässigen Verkaufsflächen im Bebauungsplan festgesetzt werden. Das ist laut Stadt heute nicht der Fall. Für die Planänderung ist ein Einzelhandelsgutachten und gegebenenfalls eine verkehrstechnische Betrachtung erforderlich. Nach dem Aufstellungsbeschluss sei zudem „eine frühzeitige landesplanerische Anfrage vorgesehen, um die Vereinbarkeit der Planung mit den Zielen der Raumordnung ab zu klären“.

Ingelore Ockel (CDU), Bezirksbürgermeisterin von Elberfeld-West, sieht wenig Diskussionsbedarf bei dem Antrag. „Das dürfte eigentlich kein Problem sein, der Platz ist da. Es fallen ja nur ein paar Parkplätze weg.“ Ähnlich sieht es ihr Amtskollege Hans-Jürgen Vitenius (SPD) aus Elberfeld. Er begrüßt eine Vergrößerung des Aldi-Marktes. Seine Fraktion sehe nur gerne, wenn bei der Planung zumindest „Platz für ein bisschen Grün bleibt“.

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