Verwaltung setzt neue Regelung um. Alle 454 Einbahnstraßen werden geprüft.

So bitte nicht: Obwohl Am Sonnenbrunnen in Vohwinkel bereits die Regel gilt, dass Radfahrer auch gegen die Einbahnstraße fahren dürfen  parkte dieser Wagen am Montag den extra von der Stadt markierten Fahrradweg zu.
So bitte nicht: Obwohl Am Sonnenbrunnen in Vohwinkel bereits die Regel gilt, dass Radfahrer auch gegen die Einbahnstraße fahren dürfen parkte dieser Wagen am Montag den extra von der Stadt markierten Fahrradweg zu.

So bitte nicht: Obwohl Am Sonnenbrunnen in Vohwinkel bereits die Regel gilt, dass Radfahrer auch gegen die Einbahnstraße fahren dürfen parkte dieser Wagen am Montag den extra von der Stadt markierten Fahrradweg zu.

Dieses Schild sagt: Hier dürfen Radfahrer auch gegen die Einbahnstraße fahren.

Stefan Fries, Bild 1 von 2

So bitte nicht: Obwohl Am Sonnenbrunnen in Vohwinkel bereits die Regel gilt, dass Radfahrer auch gegen die Einbahnstraße fahren dürfen parkte dieser Wagen am Montag den extra von der Stadt markierten Fahrradweg zu.

Wuppertal. Wer in unserer Stadt mit dem Auto durch eine der 454 Einbahnstraßen fährt, muss immer häufiger damit rechnen, dass ihm ein Radfahrer entgegenkommt – und das mit Recht. Schon im Frühjahr des vergangenen Jahres wurde die Straßenverkehrsordnung entsprechend gelockert. Im Sommer legte sich die Stadt auf 44 Einbahnstraßen fest, auf denen Zweirichtungsverkehr für Radfahrer erlaubt ist. Die Umsetzung ist im vollen Gange.

Schilder und Markierungen sollen Radfahrer schützen

Auf der Hälfte der 44 Einbahnstraßen sind bereits Schilder aufgestellt worden. Das allein reicht allerdings nicht aus. An unübersichtlichen und engen Stellen hat die Stadt Fahrbahnmarkierungen aufgebracht, um den Autofahrern zu signalisieren: „Hier fahren Radler.“

Doch noch ist nicht überall die neue Wuppertaler Einbahnstraßen-Botschaft angekommen. Beispielsweise Am Sonnenbrunnen in Vohwinkel: Am Montagmittag stand da ein Auto mitten auf der Radwegmarkierung.

„Immer mehr Wuppertaler steigen aufs Rad um.“

Rainer Widmann, Stadt Wuppertal

Rainer Widmann, langjähriger Radwege-Experte der Stadt Wuppertal nimmt solche Fehltritte gelassen. „Das Konzept ist gut und richtig“, sagt er. Das Argument für die Öffnung der Einbahnstraßen für Radler ist natürlich die zum Rad- und Wanderweg umfunktionierte Nordbahntrasse. Die habe eine regelrechte Sogwirkung. „Immer mehr Wuppertaler steigen aufs Rad um. Teilweise nur, um die Trasse zu erreichen“, sagt Widmann. Man darf gespannt sein, was die Wuppertaler Radler-Zukunft bringt. In Sachen Zweirichtungsverkehr für Radler will die Stadt jedenfalls sämtliche 454 Einbahnstraßen prüfen.

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