Neue Regelung in allen Bussen der Stadtwerke gilt ab 1. Januar 2010.

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Ab dem 1. Januar führt bei Abend- und Nachtfahrten kein Weg an der Ticketkontrolle in den WSW-Bussen vorbei.

Ab dem 1. Januar führt bei Abend- und Nachtfahrten kein Weg an der Ticketkontrolle in den WSW-Bussen vorbei.

Andreas Fischer

Ab dem 1. Januar führt bei Abend- und Nachtfahrten kein Weg an der Ticketkontrolle in den WSW-Bussen vorbei.

Wuppertal. Die Stadtwerke ziehen Konsequenzen aus dem Testlauf im Juni - und führen in ihren Buslinien den Vordereinstieg mit Ticketkontrolle in zwei Schritten ein: Ab dem 1. Januar 2010 geht es abends ab 20Uhr nur noch vorne in den Bus. 2011 wird diese Regelung dann ganztags gelten.

Wie berichtet, erwies sich die Umstellung vor allem in den Hauptverkehrszeiten anfangs als problematisch - und es kam zu Wartezeiten und Verspätungen. Mit der Umsetzung in zwei Schritten setzen die Stadtwerke offensichtlich auf eine längere Eingewöhnungszeit und begründen das auch technisch: "Die WSW wollen die Zeit nutzen, um die Handhabung des Systems zu optimieren und den Fahrplan anzupassen." Ausgenommen bleiben - wie berichtet - Rollstuhlfahrer oder auch Passagiere mit Kinderwagen.

Alle anderen Fahrgäste müssen vorne einsteigen und ihre Tickets entweder elektronisch (bei Abo-Karten) oder manuell beim Fahrer (konventionelle Fahrscheine) überprüfen lassen. Die Stadtwerke haben gut 850 000 Euro in ihre Lesegeräte investiert. "Trotz der Ticketkontrolle beim Einstieg werden die WSW auch in Zukunft in unverändertem Umfang Fahrausweisprüfungen durchführen", berichten die Stadtwerke weiter.

In den vergangenen Jahren hat es wiederholt Kritik daran gegeben, dass die WSW im Gegensatz zu anderen Verkehrsbetrieben keine Kontrollen beim Einstieg durchführen, um Schwarzfahrern das Leben schwer zu machen. Das ist ab dem 1. Januar auch in Wuppertal Geschichte.

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