Wuppertal. Die seit dem 6. März 2017 laufenden Arbeiten zur Erneuerung der Abdichtung auf der Bembergbrücke wurden planmäßig, also vor Öffnung der B7 abgeschlossen. Es sind allerdings noch Restarbeiten im Bereich der Brückengeländer erforderlich. Die 1952 gebaute „Bembergbrücke“ überführt in Elberfeld den Straßenverkehr der Bundesstraße 7 über die Wupper. Die Brücke war wegen der Sperrung am Döppersberg nur einspurig je Richtung befahrbar. Diese Zeit hat das zuständige Verkehrsressort genutzt, um die Abdichtung unter den Gehwegen und den Fahrbahnen zu erneuern und eine neue Brückenentwässerung und Bordsteine einzubauen. In zwei Bauabschnitten wurden die Oberflächen bis auf den „nackten“ Beton abgetragen. Dieser war durch Tausalzeinwirkung geschädigt. Minderfeste Schichten wurden entfernt und durch ein Betonersatzsystem ersetzt. Danach begann der dem neuesten Stand der Technik entsprechende Abdichtungsaufbau mit Epoxidharz, Schweißbahn und Gussasphalt. Nach der B7 Öffnung sind noch Arbeiten im Bereich der Brückengeländer notwendig. Es wird derzeit geprüft, ob die ursprünglich für 2018 vorgesehene Geländererneuerung vorgezogen werden kann. Die Gesamtkosten der Abdichtungsmaßnahme liegen bei ca. 400.000,-€, die Bauzeit betrug etwa vier Monate. Ein weiterer Bauabschnitt, bei dem die Stahlträger instand gesetzt werden, ist für 2018 geplant, dann wird ein Eingriff in den Verkehr allerdings nicht mehr notwendig sein.

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