Bis zum Spätsommer 2010 wird die Großbaustelle am Katernberg abgeschlossen.

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Umstritten: Die Anwohner an der Mirker Höhe sind unzufrieden mit den Lärmschutzwänden auf der Talbrücke. Auch dort soll es eine neue Lösung geben.

Umstritten: Die Anwohner an der Mirker Höhe sind unzufrieden mit den Lärmschutzwänden auf der Talbrücke. Auch dort soll es eine neue Lösung geben.

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Umstritten: Die Anwohner an der Mirker Höhe sind unzufrieden mit den Lärmschutzwänden auf der Talbrücke. Auch dort soll es eine neue Lösung geben.

Katernberg. Geht es nach dem Landesbetrieb Straßen NRW, wird auf den Baustellen für den Lärmschutz an der A 46 zwischen den Abfahrten Katernberg und Varresbeck auch im Herbst und Winter durchgearbeitet. "Wenn die Temperaturen es eben zulassen, bauen wir in jedem Fall in einem durch", erklärt Olaf Wüllner vom Landesbetrieb in Essen auf WZ-Nachfrage.

So sollen die Lärmschutzwände zwischen Katernberger Straße und Abfahrt Katernberg (auf der Südseite der A 46) und in Höhe Damaschkeweg (Nordseite) im Spätsommer 2010 fertig sein. Allein in diesen Bauabschnitt werden gut 4,3 Millionen Euro aus Bundesmitteln investiert - im Zuge genau jener Härtefallregelung, nach der das Wuppertaler Stadtgebiet besonders stark vom Autobahnlärm betroffen ist.

In etwa vier Wochen sollen die Aufträge für die Schutzwände an Firmen vergeben sein, damit die Arbeiten weitergehen können. Auch der Bereich August-Bebel-Straße in Höhe der Hauptfeuerwache gehört zu den anstehenden Baustellen.

Für den Julius-Lucas-Weg ist ein Lärmschutz-Konzept in Arbeit

Gut acht Monate Bauzeit bei einer Sechs-Tage-Woche sind für die unmittelbaren Arbeiten an den Lärmschutzwänden veranschlagt - sie werden unter anderem mit massiven Bohrpfählen im Untergrund verankert. Die Bohrungen sind laut Wüllner nicht vom Wetter abhängig. Mit Problemen sei nur dann zu rechnen, sollten sich die Temperaturen über eine längere Zeit unter null Grad bewegen.

Nach wie vor drängen auch die Anwohner am Julius-Lucas-Weg oberhalb der A 46 auf eine schnellstmögliche und umfassende Installation eines Lärmschutzes (die WZ berichtete). Wann das allerdings in Angriff genommen wird, vermag Wüllner auf WZ-Nachfrage noch nicht zu sagen: Derzeit werde ein Konzept erarbeitet, das noch mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt werden muss.

Unverminderten Druck machen unterdessen auch die Anwohner an der Mirker Höhe - nur wenige Kilometer ostwärts in Elberfeld: Wie berichtet, haben sie erreicht, dass in "ihrem" Abschnitt lärmmindernde Fahrbahnübergänge und Asphaltdecken installiert werden - während die umstrittenen transparenten Schutzwände auf der Talbrücke bleiben. Auch diese Bauarbeiten sollen möglichst rasch in Angriff genommen werden, so Wüllner.

Nach Abschluss aller Lärmschutzarbeiten im aktuellen Abschnitt soll 2010 die komplette Fahrbahndecke zwischen Sonnborner Kreuz und Katernberg saniert werden - zunächst in Fahrtrichtung Hagen. Danacht geht es an die Gegenrichtung geht, die ebenfalls durch die jüngsten Dauerbaustellen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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