Noch ist offen, wann der Abschnitt bis nach Barmen mit Wänden nachgerüstet wird. Im Westen geht es weiter.

Verkehr
Der Lärmschutz an der A 46 in Wichlinghausen ist jenseits der Betongalerie in die Jahre gekommen und mittlerweile unzureichend.

Der Lärmschutz an der A 46 in Wichlinghausen ist jenseits der Betongalerie in die Jahre gekommen und mittlerweile unzureichend.

Andreas Fischer

Der Lärmschutz an der A 46 in Wichlinghausen ist jenseits der Betongalerie in die Jahre gekommen und mittlerweile unzureichend.

Wuppertal. Der Landesbetrieb Straßen NRW geht davon aus, die Bauarbeiten für den neuen Lärmschutz an der A 46 in Höhe des Julius-Lucas-Wegs – zwischen Katernberg und Varresbeck – im August dieses Jahres beginnen zu können. Derzeit läuft eine europaweite Ausschreibung für den gut 200 Meter langen Komplex aus Wänden, die bis zu 14 Meter hoch und nach oben hin abgeschrägt werden. Zwischen 3,5 und vier Millionen Euro dürfte der Lärmschutz allein an dieser Stelle kosten.

Im Wuppertaler Osten ist der Lärmschutz zum Teil veraltet

Noch weiter im Westen – jenseits des Sonnborner Kreuzes – schlägt der neue Lärmschutz als Ersatz des bisherigen Provisoriums mit etwa 1,4 Millionen Euro zu Buche, wie der Landesbetrieb auf WZ-Nachfrage berichtet.

Aller Voraussicht nach wird am Domänenweg bis August am sieben Meter hohen Lärmschutz gearbeitet, den Anwohner lange gefordert haben (die WZ berichtete). Auch hier erweisen sich die Erdarbeiten an der Autobahn als überaus schwierig – mit Blick auf den Steilhang an der A 46.

Unterdessen ist der neue Lärmschutz in Höhe der Abfahrt Elberfeld, ebenfalls in Fahrtrichtung Düsseldorf, nach dem Einbau der letzten Elemente komplett. Der Blick richtet sich damit nun in den Wuppertaler Osten: Im Abschnitt zwischen Barmen und Wichlinghausen sind viele Lärmschutzwände deutlich sichtbar in die Jahre gekommen und angesichts des stetig zunehmenden Verkehrs auf der A 46 nicht mehr zeitgemäß.

Wann der Lärmschutz hier allerdings auf einen neuen Stand gebracht wird, ist aber noch offen: Für die A 46 zwischen den Anschlüssen Sonnborn und Oberbarmen soll erst einmal ein sogenannter Erhaltungsentwurf erarbeitet und dem Bund zur Genehmigung vorgelegt werden, berichtet der Landesbetrieb in Gelsenkirchen auf WZ-Nachfrage: In diesem Entwurf sollen dann alle noch auszuführenden Bauarbeiten, gerade auch am Lärmschutz, aufgeführt werden.

Auf der A 46 herrscht mittlerweile mehr Betrieb als auf der A 1

Mit den neuen Zahlen setzt sich der Trend fort, dass die A 46 mittlerweile problemlos mit der A 1 mithalten kann, was die tägliche Verkehrs- und damit auch Lärmbelastung angeht. Auch das stützt die Argumentation für den weiteren Ausbau des Lärmschutzes entlang der Wuppertaler Stadtautobahn.

Nach WZ-Information gibt es mit Blick nach Wichlinghausen und Barmen bereits konkrete Pläne für neuen Lärmschutz, die beim Landesbetrieb allerdings noch intern abgestimmt werden müssen. Ende offen.

Zudem sprechen die Zahlen der aktuellen Verkehrszählungen aus dem Jahr 2010 gerade auch an der A 46 für sich: Zwischen Barmen und Wichlinghausen wurden seinerzeit 65.100 Fahrzeuge am Tag gezählt – bei einem Lkw-Anteil von 10,8 Prozent. Zum Vergleich: Die A 1 im Abschnitt zwischen Langerfeld und Ronsdorf bringt es auf 58 200 Fahrzeuge täglich, bei einem allerdings deutlich höheren Lkw-Anteil von 19,6 Prozent.

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