Justitia
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Wuppertal. Nach der Tötung einer Unternehmerin in Wuppertal hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag lebenslange Haft für ihren Ehemann beantragt. Der 53-Jährige hatte die Tat vor dem Landgericht gestanden. "Ich bin ein sehr eifersüchtiger Mann", hatte er beim Prozessauftakt am Wuppertaler Landgericht im Dezember eingeräumt. Er selbst sei zur Tatzeit arbeitslos gewesen, seine gleichaltrige Frau eine erfolgreiche Unternehmerin. Dies habe zu Spannungen und Streit geführt.

Die Verteidigung stufte die Tat als "Totschlag in einem minderschweren Fall" ein und beantragte sieben Jahre Haft. Der 53-Jährige ist wegen heimtückischen Mordes angeklagt und soll seiner Frau, die auf dem Bett mit geschlossenen Augen döste, am 24. Juni vergangenen Jahres mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten haben. In der gemeinsamen Wohnung in Wuppertal soll es zuvor zu einem Streit zwischen dem Angeklagten und seiner Frau gekommen sein.

Am Nachmittag stand das Urteil fest: der Angeklagte wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Gegen das Urteil kann noch Revision eingelegt werden.

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