Für den 50. Volkslauf haben sich so viele Sportler angemeldet, wie noch nie. 1600 Schüler sind dabei.

Für den 50. Volkslauf haben sich so viele Sportler angemeldet, wie noch nie. 1600 Schüler sind dabei.
Ganz schön voll wird es wohl auch in diesem Jahr. 2480 Läufer haben sich angemeldet. Archiv

Ganz schön voll wird es wohl auch in diesem Jahr. 2480 Läufer haben sich angemeldet. Archiv

Andreas Fischer

Ganz schön voll wird es wohl auch in diesem Jahr. 2480 Läufer haben sich angemeldet. Archiv

Ronsdorf. Die Vorbereitungen sind bereits auf der Zielgeraden. „Es gibt natürlich noch einiges zu organisieren, doch wir sind gut aufgestellt“, sagt Friedhelm Garze. Der erste Vorsitzende des Leichtathletik-Clubs Wuppertal (LCW) sieht dem ersten Start zum Wuppertaler Volkslauf am Samstag um 11 Uhr entspannt entgegen. „Wir beginnen in diesem Jahr eine Stunde früher, weil wir hoffen, dass dann mehr Zuschauer bis zum Zehn-Kilometer-Lauf bleiben.“

Die Sportler der Königsetappe gehen um 15.15 Uhr auf die landschaftlich reizvolle Strecke rund um die Ronsdorfer Talsperre – unter ihnen auch Oberbürgermeister Andreas Mucke. Er gehört zu den prominenten Läufern, die der Verein zum Jubiläum eingeladen hat. Dazu gehören auch Manfred Steffny, der vor 50 Jahren den ersten Lauf gewonnen hat, und Wolfgang Zur. „Er war damals Zweiter und ist nach wie vor eine feste Größe im Wuppertaler Laufgeschehen.“

Ganz vorne war Bernhard Orben damals nicht dabei, doch an die Premiere erinnert er sich noch lebhaft. „Das war im September 1967 das Sportereignis und entsprechend viele Teilnehmer waren am Start.“ Er selbst hatte sich rechtzeitig für den Start fit gemacht. „Als es losging, habe ich mich gut gefühlt und bin auch ohne nennenswerte Probleme ins Ziel gekommen. Meine Platzierung weiß ich nicht mehr genau, aber ich war mit mir zufrieden.“

Vom Sportler zum Starter

Später war Bernhard Orben einige Jahre als Organisator für die reibungslosen Abläufe verantwortlich. „Damals haben wir unter anderem den Schülerlauf von 2,3 auf 1,8 Kilometer verkürzt, damit die Jugendlichen nicht ganz so erschöpft ins Ziel kommen.“ Den Start betreut der 80-Jährige in diesem Jahr. Auf sein Signal hin gehen die Teilnehmer ins Rennen. Bernhard Orben ist einer von rund 80 Helfern, die den Lauf überhaupt erst ermöglichen.

„Ohne ihr Engagement wäre diese Veranstaltung nicht zu stemmen“, sagt Friedhelm Garze. Die Ersten seien bereits um 7 Uhr morgens an der Erich-Fried-Gesamtschule an der Blutfinke, um die Strecke auszuschildern, Tische und Stühle aufzustellen, den Kuchenstand aufzubauen und den Grill vorzuglühen. „Bis um 10 Uhr muss alles fertig sein.“ Die meisten Ehrenamtler sind bis zum Abend unermüdlich im Einsatz. „Wir sind alle erschöpft, aber froh, wenn wir gegen 20 Uhr zu Hause ankommen“, sagt der Vorsitzende.

Bis eine Stunde vor dem Start haben Teilnehmer die Möglichkeit, sich anzumelden. Für den Zehn-Kilometer-Lauf gibt es erstmals eine Staffelwertung, bei der zwei Läufer sich die Strecke teilen. Die Startgebühr kostet für sie 16 Euro, Erwachsene zahlen 10 Euro, Wanderer 9 Euro, Kinder 6,50 Euro, Bambini laufen kostenlos.

Er hofft, dass dann alle Starts gut gelungen sind, denn so viele Sportler wie in diesem Jahr waren noch nie dabei. „Wir haben bisher 2480 Anmeldungen. Das ist Rekord. Der Fünf-Kilometer-Lauf ist mit 541 Teilnehmern bereits so gut gebucht, dass wir aus Sicherheitsgründen keine weiteren Startplätze mehr vergeben können.“

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