Zeugnisse, Sommer, Sonne und jede Menge Freizeit.

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Endlich Ferien: Die Grundschüler aus der Liegnitzer Straße freuen sich mit 37 000 weiteren jungen Wuppertalern auf die Sommerferien. Offizieller Schulbeginn ist wieder am 16. August.

Endlich Ferien: Die Grundschüler aus der Liegnitzer Straße freuen sich mit 37 000 weiteren jungen Wuppertalern auf die Sommerferien. Offizieller Schulbeginn ist wieder am 16. August.

Uwe Schinkel

Endlich Ferien: Die Grundschüler aus der Liegnitzer Straße freuen sich mit 37 000 weiteren jungen Wuppertalern auf die Sommerferien. Offizieller Schulbeginn ist wieder am 16. August.

Wuppertal. Geschafft! Für 37.170 Wuppertaler Schüler gab es am Mittwoch die Jahrgangszeugnisse. Wie auch immer die ausgefallen sind - die gute Nachricht des Tages lautete: Jetzt sind Ferien. Sechs Wochen kein Unterricht, keine Hausaufgaben, kein Stress. Für die mehr als 3000 Lehrer trifft das nur bedingt zu, denn das Lehrpersonal muss zum Teil auch in den Ferien arbeiten.

Die Schuldebatte lässt das alles unberührt, sie geht auch in den Ferien weiter. Wuppertal und NRW diskutieren über Lehrerstellen, Unterrichtsausfall, G8 und Klassengrößen. Letztere beschäftigten besonders die Eltern der Grundschule Liegnitzer Straße, speziell die der scheidenden Klasse 2a. Der Jahrgang war an der Liegnitzer Straße auf vier Klassen aufgeteilt. Wenn die Kinder nun in die Drei wechseln, sind nur noch drei Klassen übrig. Eine Entscheidung der Schulleitung, heißt es bei der zuständigen Schulaufsicht. Keine andere Wahl, als die Klassenzahl zu verringern, will die Schule gehabt haben. Im Einvernehmen sei es geschehen lautet die offizielle Begründung. Wie auch immer: Die Eltern sehen in einem Brief an die WZ das Wohl ihrer Kinder in den nun größeren Klassen gefährdet und fragen: "Dürfen unsere Kinder nicht mehr anständig lernen?"

Gesetzliche Vorgaben werden erfüllt

Zumindest gesetzlich bleibt der Anstand an der Grundschule gewahrt. Erlaubt sind 18 bis 30 Schüler pro Klasse, eine Bandbreite, die in der künftigen Klasse drei auch ausgereizt wird. Wie viele Klassen letztlich pro Jahrgang gebildet werden, kann jede Schule zwar selbst entscheiden, hängt aber vor allem von der Stellenzuweisung beim Lehrpersonal ab.

Da ist wieder das Land zuständig und entscheidet - vorausgesetzt alle Stellen können besetzt werden - nach Schülerzahl. Verkürzt gesagt kommt ein Lehrer auf 24 Schüler. Der Verteil-Schlüssel ist aber viel komplizierter, sorgt mitunter in verdichteten Gebieten dafür, dass größere Klassen gebildet werden und hat an der Liegnitzer Straße nun zu der Reduzierung geführt. Und nicht nur dort. Auch an der Grundschule Schützenstraße müssen die Dreier enger zusammenrücken. Aufgrund von Fluktuation werden dort drei auf zwei Züge reduziert.

Themen, die die Abiturienten nicht mehr interessieren. Sie haben gerade ihre Abiturfeiern hinter sich. Jede Menge Fotos davon gibt es hier.

In Wuppertal wird die Diskussion um die Hauptschule angesichts zweier Schulschließungen besonders heftig geführt. Lesen Sie dazu ein Interview mit dem Hauptschul-Leiter Dirk Rasel in der Freitags-Ausgabe der WZ.

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