Wuppertaler legen 5000 Kilometer für die gute Sache zurück.

Zugepackt: Rumänienhelfer im Einsatz – hier beim Entladen eines Lastwagens. Sie steuerten unter anderem die Moldava-Region an.
Zugepackt: Rumänienhelfer im Einsatz – hier beim Entladen eines Lastwagens. Sie steuerten unter anderem die Moldava-Region an.

Zugepackt: Rumänienhelfer im Einsatz – hier beim Entladen eines Lastwagens. Sie steuerten unter anderem die Moldava-Region an.

RHW

Zugepackt: Rumänienhelfer im Einsatz – hier beim Entladen eines Lastwagens. Sie steuerten unter anderem die Moldava-Region an.

Wuppertal. Auch in Zeiten knapper Kassen, unberechenbarer Transportkosten und strenger Auflagen setzt die Rumänienhilfe ihre Arbeit konsequent fort: Mit der Rückkehr ihres Lkw-Konvois aus Osteuropa wurde der mittlerweile 35. Hilfstransport erfolgreich abgeschlossen. Dabei haben die Helfer – mit der Unterstützung zahlreicher Spender und Sponsoren aus dem Bergischen – insgesamt 5000 Kilometer für die gute Sache zurückgelegt.

Hilfe für Kindergärten, Kliniken und Pflegeheim

Beliefert wurden auch in diesem Jahr Kindergärten, Krankenhäuser, Pflegeheime, Waisenhäuser, Sozialstationen und Grundschulen – nach monatelanger Vorbereitung, einem genauen Tourenplan und einer mühsamen Anreise durch Österreich und Ungarn: Selbst für humanitäre Transporte dieser Art seien „immens hohe Mautgebühren zu zahlen“, kritisiert Arno Gerlach, Organisator der Rumänienhilfe. Sie macht sich seit Weihnachten 1989 regelmäßig auf den Weg nach Osteuropa – und ist in den Armutsregionen längst eine feste Größe: An den Verteilstellen werden die Lastwagen aus Wuppertal sehnlichst erwartet und bringen neben Lebensmitteln und Kleidung zum Beispiel auch medizinisches Material in die lange vergessenen Regionen des Landes.

Dort habe selbst der Beitritt Rumäniens zur EU – vor nunmehr gut fünf Jahren – die Lage der Menschen kaum verbessert: „Der Politik fehlt einfach der Wille zur Veränderung“, erklärt einer der rumänischen Mitstreiter, der namentlich nicht genannt werden möchte. Abgesehen davon, dass man von „europäischen Standards noch weit entfernt sei“, kämpfe man im Land nach wie vor mit Korruption und organisierter Kriminalität.

Vor diesem Hintergrund sind die Helfer aus Wuppertal vor allem eines: Hoffnungsträger.

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