Wuppertal. Auf dem Rückweg vom Schwelmer Heimatfest wurde ein 23-jähriger Wuppertaler in der Nacht zu Sonntag in der S-Bahn (S 8 Richtung Mönchengladbach) von mehreren Fahrgästen "angemacht". Als der 23-Jährige und ein weiteres Pärchen (21 und 29 Jahre alt) am Bahnhof Wuppertal-Langerfeld den Zug verließen, folgten ihnen - nach ersten Ermittlungen - vier bis fünf Männer sowie drei junge Frauen. Ein oder mehrere Personen aus der Gruppe schlugen dann - obwohl die weiblichen Begleiterinnen noch versuchten sie davon abzuhalten - auf den jungen Wuppertaler ein.

Anschließend stieg die Gruppe wieder in die S-Bahn ein und fuhr in Richtung Elberfeld weiter. Der 23-Jährige blieb mit stark blutenden Kopfverletzungen auf dem Bahnsteig liegen und musste mit Verdacht auf Hirnblutung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Von der Gruppe ist lediglich bekannt, dass alle etwa 20 Jahre alt waren. Eine Person trug eine auffällige weiße Kapuzenjacke mit bunten Würfeln auf den Ärmeln. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Beteiligung der Bundespolizei brachte bislang keinen Erfolg. Hinweise nimmt die Polizei in Wuppertal unter der Telefonnummer 2840 entgegen.

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