Beim Konzert zum Tag der Deutschen Einheit kommen mehr als 13 000 Euro für das Schulmittagessen zusammen.

Wie gewohnt in Topform: Beim Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit in der Stadthalle begeisterte Toshiyuki Kamioka das Publikum und animierte es zum Singen der Nationalhymne.
Wie gewohnt in Topform: Beim Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit in der Stadthalle begeisterte Toshiyuki Kamioka das Publikum und animierte es zum Singen der Nationalhymne.

Wie gewohnt in Topform: Beim Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit in der Stadthalle begeisterte Toshiyuki Kamioka das Publikum und animierte es zum Singen der Nationalhymne.

Gerhard Bartsch

Wie gewohnt in Topform: Beim Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit in der Stadthalle begeisterte Toshiyuki Kamioka das Publikum und animierte es zum Singen der Nationalhymne.

Wuppertal. 20 Jahre Deutsche Einheit: Natürlich ist das der Stadt ein Konzert im großen Saal der Stadthalle wert. Das Sinfonieorchester unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka und die Violinistin Anastasia Chebotareva begeisterten am Sonntag das Publikum. Mit Leichtigkeit und guter Laune animierte Kamioka das Publikum, die Nationalhymne mitzusingen. "Ich dachte er springt von der Bühne," flüsterte eine junge Frau, als der Dirigent den Taktstock wirbelte und seine Musiker animierte.

Viel Musik und ein bisschen Politik am Feiertag

Die Leichtigkeit der Musik ist das eine. Es ging jedoch auch um ganz aktuelle Politik. Stich- und Reizwort: Solidaritätszuschlag. Es sei problematisch, dass hoch verschuldete Städte wie Wuppertal, an einen Fonds zahlen müssen, das sie selbst dringend benötigen. "Dieser Fonds sollte besser nach Bedürftigkeit verteilt werden," sagte Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) und bekam dafür Applaus aus dem Saal.

Einen ganz konkreten Beitrag für Wuppertal leistet das Konzert quasi nebenbei: Auch in diesem Jahr wird der Erlös für den Förderverein Schulmittagsessen gespendet. Die Vorsitzende, Ursula Lietz, nahm den Spenden-Scheck mit einem strahlenden Gesicht entgegen: 13 870 Euro sind durch den Verkauf der Tickets zusammengekommen. Auch die Stadtwerke spenden die Vorverkaufsgebühren für den Förderverein.

Zur Erinnerung: Aktuell bekommen 2021 Wuppertaler Kinder, die sich das sonst nicht leisten könnten, mit Hilfe des Vereins eine warme Mahlzeit in der Schule. Auch das gehört im Jahr  20 der Deutschen Einheit zur Wuppertaler Realität.

Das Konzert jedenfalls machte dem Publikum in der Stadthalle viel Spaß: Für die vom Sinfonieorchester dargebotenen Werke von Mozart, Tschaikowsky und Wagner gab es viel Applaus. jup/spa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer