Nach dem WZ-Bericht gab es fast 30 Vorschläge für Umgang mit dem ausländischen Geld.

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Fabian Beck und Ines Zahn von der Sparkasse zeigten Ende April die voll bepackten Postkisten. Archiv

Fabian Beck und Ines Zahn von der Sparkasse zeigten Ende April die voll bepackten Postkisten. Archiv

Fischer, A. (f22)

Fabian Beck und Ines Zahn von der Sparkasse zeigten Ende April die voll bepackten Postkisten. Archiv

Wuppertal. Nachdem die WZ darüber berichtet hat, dass die Sparkasse zwei Postkisten voll von ausländischen Münzen verschenkt und das Geld so einem sozialen Zweck zuführen möchte, haben sich mehr als 40 Personen gemeldet. Die haben insgesamt 27 Vorschläge gemacht, welche Einrichtung von dem Erlös profitieren könnte. Nun steht fest, wer das Geld erhält. Eine kleine Jury der Sparkasse hat das entschieden.

Dabei standen zwei Aspekte im Vordergrund: Es sollte einen Bezug zu Wuppertal geben und der Empfänger des Geldes sollte Erfahrungen mit solchen Umtauschaktion haben. Und da bieten sich neben Fluggesellschaften wie Lufthansa vor allem kirchliche Einrichtungen von Diakonie und Caritas an, so Jürgen Harmke, Sprecher der Sparkasse.

Konkret heißt das jetzt: Die LVR-Förderschule in der Melanchtonstraße in Barmenstartet mit ihren Schülern ein Projekt, bei dem sämtliche Münzen nach Ländern sortiert werden. Dann gehen diese vorsortierten Geldstücke an Diakonie und Caritas, um von dort aus über entsprechende Anlaufstellen in Euro umgetauscht zu werden. Wenn dann feststeht, um welchen Gegenwert in Euro es sich eigentlich handelt, wird es an verschiedene Wuppertaler Einrichtungen in Euro ausbezahlt.

Die Förderschule, die Caritas und die Diakonie werden dabei auf jeden Fall berücksichtigt. Außerdem nimmt die Sparkasse mit allen Wuppertaler Einrichtungen, die sich gemeldet haben, Kontakt auf. Vielleicht ergeben sich andere Kooperationen.

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