Marienstraße 41
Die Marienstraße 41 wurde für 136 000 Euro versteigert.

Die Marienstraße 41 wurde für 136 000 Euro versteigert.

Stefan Fries

Die Marienstraße 41 wurde für 136 000 Euro versteigert.

Ölberg. Das Haus Marienstraße 41 ist verkauft: Der unbekannte Höchstbietende bezahlt 136 000 Euro für das Objekt auf dem Ölberg. Das Startgebot lag bei 100 000 Euro. 

Zuletzt ist das leerstehende Gebäude mehrmals in die Schlagzeilen geraten: Personen aus dem linken Spektrum hatten das Gebäude im September zwei Mal besetzt. Wenige Tage vor der Versteigerung haben Linke abermals am Otto-Boehne-Platz demonstriert: Sie wollen an der Marienstraße 41 ein offenes Kulturzentrum und ein "Refugee Welcome Center" eröffnen.

Die Ölberg-Wohnungsgenossenschaft und auch Anwohner hoffen nun, dass der neue Besitzer die Schrottimmobilie wieder herausputzt. Aber der müsse viel in das Gebäude investieren, unter dem Vorbesitzer habe sich der Zustand zusehends verschlechtert. Es sei fraglich, ob ins Erdgeschoss wieder ein Geschäft einziehen könne, die Wohnungen in den anderen Etagen seien sehr verbaut. 

Vor der Versteigerung mehrten sich die Stimmen, ob einer der Interessenten wirklich zuschlägt: Der Grüne Ratsheer Klaus Lüdemann hielt das Mindestgebot von 100 000 Euro für zu hoch. Er hielt 50 000 bis 80 000 Euro für realistisch, weil auch er weiß, dass die Sanierungskosten sehr hoch werden. 

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer