Gut 163.000 Euro aus Knöllchen des Jahres 2009 fließen in den Stadt-Haushalt.

Nach wie vor umstritten: die Umweltzonen, die auch in Wuppertal für Diskussionen sorgen.
Nach wie vor umstritten: die Umweltzonen, die auch in Wuppertal für Diskussionen sorgen.

Nach wie vor umstritten: die Umweltzonen, die auch in Wuppertal für Diskussionen sorgen.

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Nach wie vor umstritten: die Umweltzonen, die auch in Wuppertal für Diskussionen sorgen.

Wuppertal. Von den insgesamt 7143 Wagen, die im vergangenen Jahr ohne Plakette in den Umweltzonen unterwegs waren und mit Knöllchen versehen wurden, stammen 4123 aus Wuppertal. Das berichtet die Stadt auf WZ-Nachfrage. Die Einnahmen aus diesen Verfahren, die in den allgemeinen Haushalt der Stadt fließen, liegen bei gut 163.000 Euro - abzüglich der Bearbeitungskosten.

Stadt: keine Schwerpunkt-Kontrolle und 106 Einsprüche gegen Knöllchen

"Verstöße gegen die Plakettenpflicht werden genau so kontrolliert wie alle anderen Verkehrsverstöße", betont Carsten Vorsich vom Ordnungsamt der Stadt Wuppertal. "Die für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständigen Kolleginnen achten bei der turnusmäßigen Überwachung auch auf die notwendigen Plaketten." Besondere Schwerpunkte setze man nicht. Bei der Stadtverwaltung seien im vergangenen Jahr insgesamt 106 Einsprüche gegen die Umweltzonen-Knöllchen aufgelaufen.

Details zur Verlängerung der Ausnahmegenehmigungen

Wie berichtet, müssen Autofahrer, die eine Ausnahmegenehmigungen vom Fahrverbot haben, diese jetzt verlängern: "In den meisten Fällen sind die Ausnahmegenehmigungen nur bis zum 14. Februar gültig", berichtet die Stadt. "Bei vielen Genehmigungen ist aber eine Verlängerung bis zum 31. Dezember 2010 möglich. Autofahrer, die wegen ihres Berufs oder Betriebs in die Umweltzonen fahren müssen, können eine Verlängerung beantragen."

Das Antragsformular ist online unter www.wuppertal.de/luftreinhaltung zu finden. "Zum Antrag muss unbedingt ein aktueller Nachweis darüber geliefert werden, dass es keine Möglichkeit gibt, das Fahrzeug nachzurüsten. Weitere Unterlagen werden bei Bedarf angefordert." Eine allgemeine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für Bewohner der Zone sei nicht möglich. "Bei besonderen Gründen können Einzelgenehmigungen ausgestellt werden - zum Beispiel, wenn chronisch Kranke für Arztbesuche in die Zone fahren müssen oder Schichtdienstleistende nicht auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen können."

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