200 bis 300 Demonstranten hatte die Polizei erwartet, es kamen deutlich mehr, um ihren Unmut über den Militäreinsatz der Türkei gegen Kurden in Syrien auszudrücken. Die Demo blieb friedlich.

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Deutlich mehr Menschen demonstrierten am Dienstagabend in der Elberfelder Innenstadt gegen den türkischen Militäreinsatz gegen Kurden in Syrien.

Deutlich mehr Menschen demonstrierten am Dienstagabend in der Elberfelder Innenstadt gegen den türkischen Militäreinsatz gegen Kurden in Syrien.

Eike Rüdebusch

Deutlich mehr Menschen demonstrierten am Dienstagabend in der Elberfelder Innenstadt gegen den türkischen Militäreinsatz gegen Kurden in Syrien.

Wuppertal. Rund 1000 Demonstranten sind am Dienstag zwischen 17 und 19 Uhr durch die Elberfelder Innenstadt gezogen. Damit waren es deutlich mehr, als die Organisatoren angemeldet hatten. Laut Polizei wurden nur 200 bis 300 Demonstranten erwartet. Angemeldet wurde die Demonstration von einer Privatperson von der MLPD, so die Polizei.

Die Demonstranten, die immer wieder „Terrorist Erdogan“ riefen und kurdische Fahnen schwenkten zogen von den City-Arkaden durch die Innenstadt, über den Wall und die Neumarkstraße, die Herzogstraße und den Turmhof. Nach etwas mehr als einer Stunde kamen sie wieder vor den City Arkaden an.

Die Polizei begleitete die friedliche Demonstration mit einigen Einsatzkräften und konnte nach eigenen Angaben durch den geschickten Einsatz die Provakationen durch die Erdogan-Anhänger abwenden. So verlief die Demo bis zum Schluss friedlich.

Die Demonstranten kamen vor dem Einkaufszentrum zu einer Schweigeminute zusammen. Dann folgten Reden, die den Einmarsch der Türkei in den Norden Syriens kritisierten, ebenso wie die Waffenlieferungen Deutschlands an die Türkei. Eine Sprecherin sagte , dass die Demonstranten jeden Tag auf die Straße gehen würden, bis die türkische Armee sich zurückziehe.

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