Mehr als 300 Kilometer Stau schon um 7.30 Uhr - der Montag zerrt mal wieder heftig an den Nerven der Pendler. Auf den wichtigsten Autobahnen der Region geht streckenweise wenig bis nichts. Auf der A3 gibt es zwei Unfälle.

ADAC stellt Stauprognose vor
Symbolbild.

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Frank Leonhardt

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Düsseldorf/Wuppertal/Krefeld. Der Montag hat es für Pendler mal wieder in sich: Mehr als 300 Kilometer Stau meldet der WDR schon um 7.30 Uhr - und alle unter zehn Kilometern sind im Radioprogramm nicht mal mehr eine Erwähnung wert. Auf den wichtigsten Autobahnen in unserer Region ist - mal wieder - Geduld gefragt:

Zwei Unfälle legen auf der A3 den Verkehr lahm: Vor Ratingen-Ost meldet der WDR um kurz nach 8 Uhr 15 Kilometer Rückstau bis zurück ins Kreuz Kaiserberg. Grund ist ein Unfall. Wer hier unterwegs ist, kommt also aus dem Stau direkt wieder in den Stau: Denn auch nur wenige Kilometer nördlich, vor Oberhausen, hatten sich in Folge eines Unfalls schon früher am Morgen bereits 10 Kilometer Stau gebildet - ebenfalls als Folge eines Unfalls. Hiervon sind gegen 10 Uhr noch zwei Kilometer übrig.

Auch staut sich der Verkehr von Wuppertal in Richtung Düsseldorf vor Kreuz Düsseldorf-Süd gegen 7.30 Uhr immer wieder auf einer Strecke von satten 20 Kilometern. Mehr als eine dreiviertel Stunde länger als üblich sind einzuplanen. Gegen zehn Uhr hat sich hier die Situation dann entspannt: Nur noch vier Kilometer Stau zwischen Katernberg und Haan-Ost und dann nochmal 5 Kilometer stockender Verkehr vorm Dreieck Düsseldorf-Süd.

Ähnlich hart wie auf der A46 trifft es am Morgen Pendler, die aus Richtung Niederlande über die A52 nach Düsseldorf wollen: Zwischen Mönchengladbach-Hardt und dem Kreuz Kaarst gibt's Stau auf mehr als 20 Kilometern, 45 Minuten Zeitverlust. Wer aus Richtung Ruhrgebiet übert die A52 nach Düsseldorf will, hat ebenfalls Pech: Vor Ratiungen-Tiefenbroich meldet der WDR 15 Kilometer Stau aus Richtung Essen. Gegen zehn sind es hier dann noch 6 Kilometer - und der Stau ist sozusagen weitergewandert: Es knubbelt sich vor dem Kreuz Düsseldorf-Nord.

Auch auf der A57 geht auf mehr als 15 Kilometern nichts mehr - und zwar aus Richtung Norden vor Krefeld-Oppum. Hier rechnen die Experten mit einem Zeitverlust von etwa 30 Minuten. Gegen 10 Uhr hat es sich auch hier entspannt: 8 Kilometer stockender Verkehr und 20 Minuten Zeitverlust sind zu verzeichnen.

 

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