Geduldsprobe für Pendler und Reisende: Auf der viel befahrenen Bahnstrecke zwischen Bochum und Essen fuhren am Mittwochvormittag Züge und S-Bahnen verspätet oder mussten umgeleitet werden. An der Strecke wurde zuvor eine Leiche gefunden.

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Laut Bahn waren die Linien S1, S3, S9, RE11, RE1, RE2, RE6 und RE42 betroffen.

Laut Bahn waren die Linien S1, S3, S9, RE11, RE1, RE2, RE6 und RE42 betroffen.

Sergej Lepke

Laut Bahn waren die Linien S1, S3, S9, RE11, RE1, RE2, RE6 und RE42 betroffen.

Bochum/Essen. Im Bahnverkehr zwischen Bochum und Essen ist es am Mittwochmorgen nach einer Vollsperrung zu erheblichen Behinderungen gekommen. Betroffen waren 83 Züge, darunter Regionalexpresse und S-Bahnen der Linien S1, S3, S9, RE11, RE1, RE2, RE6 und RE42 sowie auch Fernzüge, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Die Fahrgäste mussten sich demnach auf Verspätungen einstellen.

25 Züge mussten den Angaben zufolge umgeleitet werden, Fernzüge und Regionalexpresse etwa über Duisburg und Gelsenkirchen. Auch für die S-Bahnen gab es Umleitungen. Unter anderem konnte der Bochumer Hauptbahnhof nicht angefahren werden, aber auch andere Stationen im Ruhrgebiet waren betroffen.

Grund sei ein Leichenfund an der Strecke in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs, sagte ein Sprecher der Polizei in Essen, ohne weitere Details zu nennen.

Die Störung auf einer der am stärksten befahrenen Zugstrecken Deutschlands dauerte nach Worten des Bahnsprechers bis 9.38 Uhr. Kurz vorher hatte die Polizei die Strecke wieder komplett freigegeben, zuvor bereits einzelne Gleise. Die Bahn ging am Morgen davon aus, dass die Züge bis Mittag nach und nach wieder planmäßig fahren sollten.

Der Einsatz hatte im morgendlichen Berufsverkehr große Teile des Bahnverkehrs im Ruhrgebiet und auch im Rheinland lahmgelegt. Pendler mussten sich Alternativen suchen oder Wartezeiten in Kauf nehmen. dpa/red

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