Als Reaktion auf gravierende Pannen und Sturm-Schäden gibt die Deutsche Bahn für dieses Jahr ihr Pünktlichkeitsziel auf.

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Ihr Langfristziel von 85 Prozent pünktlichen Zügen wolle die Bahn aber nicht aufgeben.

Ihr Langfristziel von 85 Prozent pünktlichen Zügen wolle die Bahn aber nicht aufgeben.

dpa

Ihr Langfristziel von 85 Prozent pünktlichen Zügen wolle die Bahn aber nicht aufgeben.

München. Als Reaktion auf gravierende Pannen und Sturm-Schäden gibt die Deutsche Bahn für dieses Jahr ihr Pünktlichkeitsziel auf. Den eigentlich für das Jahr 2017 anvisierten Zielwert von 80 Prozent pünktlichen Zügen werde die Bahn im Fernverkehr nicht mehr erreichen, sagte der neue Bahnchef Richard Lutz der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Dafür ist zu viel passiert, gerade im zweiten Halbjahr“, sagte er. „Wir sind bei der Pünktlichkeit noch nicht da, wo wir hin wollen.“

Lutz zeigte sich enttäuscht über das Verfehlen des selbst gesteckten Ziels: „Das ärgert uns. Wir hatten den Kunden mehr versprochen.“ Ihr Langfristziel von 85 Prozent pünktlichen Zügen wolle die Bahn aber nicht aufgeben. Bis dahin seien allerdings noch „beträchtliche Hindernisse zu beseitigen“. Die Bahn will nach Angaben ihres Chefs nun vor allem Ausfälle bei Unwettern wie zuletzt bei Sturm Xavier bekämpfen. „Wir müssen uns auf Wetterphänomene wie Stürme künftig noch besser vorbereiten, dazu gehört eine bessere Kontrolle der Vegetation an den Gleisen.“ Das Ziel sei „weniger Streckensperrungen auch bei Unwettern“.

Trotz der Probleme erwartet Lutz in diesem und auch im nächsten Jahr dennoch so viele Fahrgäste wie noch nie: „In diesem Jahr werden wir im Fernverkehr erneut einen Passagierrekord erreichen. Und wir gehen für das nächste Jahr von einem noch höheren Wert aus.“ Einen Schub verspreche sich der Konzern vor allem vom Start der neuen Schnellbahntrasse Berlin - München am 10. Dezember. AFP

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