In vielen Städten steigen die Zahlen saisonal bedingt.

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Julian Stratenschulte

Sprockhövel. Zum Ende des Jahres enden viele Verträge, auch befristete Arbeitsverhältnisse laufen aus – ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist zum Jahreswechsel nichts Ungewöhnliches.

Bemerkenswert ist jedoch, dass im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis sowie in der Stadt Hagen die niedrigste Arbeitslosigkeit an einem Jahresanfang seit 20 Jahren herrscht. Sprockhövel hat sogar noch bessere Zahlen zu vermelden: Dort gab es sogar einen marginalen Rückgang um fünf Arbeitslose oder 0,9 Prozent zum Jahreswechsel.

Die Zahlen im Einzelnen: 22 061 Menschen waren im Januar dieses Jahres im EN-Kreis und in Hagen arbeitslos gemeldet, die Quote liegt damit bei 8,3 Prozent und stieg um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat.

Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr liegt bei 13,3 Prozent

Bei der Geschäftsstelle Gevelsberg (zuständig für Gevelsberg und Sprockhövel) waren im Januar 1769 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote liegt dort bei 6,0 Prozent. 549 Arbeitslose entfallen auf Sprockhövel. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 13,3 Prozent. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 13 Stellen auf 322 gesunken, im Verlgeich zum Vormonat sind das 56 Stellenangebote mehr.

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