Eine gute Turniervorbereitung ist die halbe Miete: 80 Jugend-Teams haben bei der TSG Sprockhövel um den Sieg gespielt.

Kampf um den Ball bei den C-Junioren der TSG Sprockhövel (in blau-weiß) gegen den VfB Waltrop.
Kampf um den Ball bei den C-Junioren der TSG Sprockhövel (in blau-weiß) gegen den VfB Waltrop.

Kampf um den Ball bei den C-Junioren der TSG Sprockhövel (in blau-weiß) gegen den VfB Waltrop.

Andreas Fischer

Kampf um den Ball bei den C-Junioren der TSG Sprockhövel (in blau-weiß) gegen den VfB Waltrop.

Sprockhövel. Die erste Woche des Jahres hat es immer mächtig in sich für die Jugendfußball-Abteilung der TSG. Denn dann steht das große Nachwuchsturnier in der Glückaufhalle an.

Insgesamt 80 Teams – von den Minikickern bis zur C-Jugend – gingen seit Sonntag vergangener Woche auf Torejagd. Sonntagnachmittag fand zwar die letzte Siegerehrung statt, doch wirklich zu Ende war das Turnier erst, als die Banden abgebaut und die letzten Akkuschrauber eingepackt waren.

Teams aus Österreich und Polen sorgten für internationales Flair

„Das ist schon jedes Mal ein erheblicher Aufwand“, weiß auch Heiko Niedereichholz. Im fünften Jahr sitzt er jetzt mit im Organisationsteam des Jugendvorstands. Und da geht es schließlich nicht nur um den Auf- und Abbau der Banden.

„Es geht jeden Morgen beim Brötchenschmieren los und endet abends damit, noch mal durchzufegen“, berichtet Niedereichholz, der sich für heute vorsorglich erst mal einen Tag frei genommen hat.

Auch Heiko Rodehüser (unter anderem zuständig für Spielpläne und Einladungen) oder Michael Csigi, der morgens immer als Erster in der Halle war und abends als Letzter nach Hause ging, hätten sich eine Pause verdient. Ebenso wie die vielen Eltern, die fleißig mit angepackt haben.

Die TSG veranstaltete Turniere für C-, D1-, D2-, E1-, E2-, F1-, F2-Junioren sowie Minikicker und schicke selbst 13 Teams ins Rennen.

In den vergangenen Jahren liefen auch schon Arminia Bielefeld, Hannover 96, St. Pauli, Union Berlin, Wehen-Wiesbaden, Kickers Offenbach Fortuna Düsseldorf, Homburg oder Rapid Wien beim Hallenfußball in Sprockhövel auf. Die Spieler der ausländischen Teams sind während ihres Aufenthalts in Sprockhövel jeweils bei Gastfamilien untergebracht.

Die Sparda-Bank hat das Turnier mit einer Spende von 2000 Euro unterstützt.

Der Aufwand hat sich für die 13. Turnierauflage wieder gelohnt. Toller und temporeicher Hallenfußball mit vielen Toren wurde geboten und einige namhafte Vereine waren vertreten – Teams aus der Region plus ein paar Traditionsvereine als Salz in der Suppe. Das ist das Konzept auf das die TSG setzt.

Schon bei der Premiere 1998 verewigte sich mit der C-Jugend von Eintracht Frankfurt einer der ganz Großen in der Siegerliste. In diesem Jahr waren mit dem MSV Duisburg, Rot-Weiß Essen, Wattenscheid 09 und dem VfL Bochum ein paar Große aus der Region dabei.

Neben den niedersächsischen Vertretern Lebenstedt und Roswitha-Stadt sorgten Teams aus Österreich (TWL Wien, SC Ostbahn) und Polen (Gornik Zabrze) sogar für internationales Flair in der Glückaufhalle.

Richtig stark besetzt war zweifellos das C-Jugend-Turnier, wobei Sieger KFC Uerdingen noch einmal deutlich herausstach. Das musste auch die U 15 der TSG anerkennen, der aber bei der 2:5-Niederlage im Viertelfinale immerhin eine 1:0-Führung gegen den haushohen Favoriten gelang.

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