Die Raiffeisen-Märkte geben Entwarnung. Zulieferer ist nicht belastet.

Sprockhövel. Die Kunden sind verunsichert. „Natürlich wird bei uns nachgefragt, woher unser Futter stammt“, sagt Bernd Kalthoff, stellvertretender Geschäftsführer des Raiffeisen-Marktes in Haßlinghausen. Der Skandal um dioxin-belastetes Tierfutter hat auch in Sprockhövel Spuren hinterlassen. Dabei kann Kalthoff allerdings Entwarnung geben. „Unser Futter ist auf jeden Fall sauber.“

Die Agravis-Mischfutter-Westfalen-GmbH in Münster, die den Markt am Rathausplatz beliefert, hat noch einmal bekräftigt, dass das Unternehmen in keinerlei Geschäftsbeziehung zu dem aufgefallenen Produzenten Harles und Jentzsch aus Schleswig-Holstein steht.

„Darüber hinaus haben uns unsere Lieferanten aus aktuellem Anlass schriftlich bestätigt, dass die von uns bezogenen Futterfette unterhalb der Grenzwerte für Dioxin liegen“, heißt es weiter in dem Schreiben. „Diese Infos geben wir natürlich dann direkt an unsere Kunden weiter, wenn Nachfragen kommen“, sagt Kalthoff. Privatleute seien ebenso darunter wie Bauern oder Geflügelzüchter.

Das Futter des Raiffeisenmarktes an der Hattinger Straße in Niedersprockhövel stammt ebenfalls von Agravis. Auch dort ist man froh über die Unbedenklichkeitsbescheinigung der Münsteraner Firma. Dass die Kunden genaues wissen wollen, kann Marktleiter Uwe Katstein allerdings verstehen. „Ich würde ja selbst auch nachfragen.“

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