Nach dem 2:0 beim SV Herbede bleiben die Sprockhöveler souveräner Spitzenreiter.

Sprockhövel. Wer soll die TSG Sprockhövel in dieser Verfassung noch aufhalten? Diese Frage stellte sich am Sonntag 1.800 Zuschauer an der Sportanlage in Herbede nach dem 2:0 (1:0)-Sieg im absoluten Spitzenspiel der Westfalenliga beim Mitkonkurrenten SV Herbede.

Die Elf von Lothar Huber bleibt damit seit zwölf Spielen ungeschlagen - bei sage und schreibe elf Siegen - und führt die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung vor Wanne-Eickel an.

Während Daniel Beckmann und Raoul Meister die beiden gefährlichen Herbeder Spitzen Kleine und Roth nicht zur Entfaltung kommen ließen, ging die Offensivtaktik der spielstarken Sprockhöveler sehr schnell auf.

Nach sieben Minuten entwischte der schnelle Sven Preissing, den Huber für Demirel im Sturm eingesetzt hatte, seinem Gegenspieler und war nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen.

Der wieder überragende Mittelfeldlenker Alexander Meister verwandelte den fälligen Strafstoß souverän und hätte auf die gleiche Art nach 25 Minuten nachlegen können, als wieder Preissing im Strafraum gefoult wurde. Er vergab aber - und auch weitere Möglichkeiten ließ die TSG ungenutzt.

Knieps - Kerstiens, Beckmann, R. Meister, Winczura - Bitendere, A. Meister, Schoppen, Balaika (88. Wartala) - Preissing, Hajra (78. Demirel).

Das war auch das einzige Manko, dass Lothar Huber bei seinem Team erkannte. Für die Entscheidung sorgte der kurz zuvor eingewechselte Serdar Demirel nach 81 Minuten.

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