Mehrere Spieler verabschieden sich nach der Partie gegen RW Essen.

Motivierte Gesichter, viel Hoffnung: So ging die TSG ins Abenteuer Regionalliga. Archiv
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Anna Schwartz

Motivierte Gesichter, viel Hoffnung: So ging die TSG ins Abenteuer Regionalliga. Archiv

Sprockhövel. Ausgerechnet das letzte Heimspiel des vorerst letzten Regionalliga-Spiel muss die TSG Sprockhövel heut (14 Uhr) im Hagener Ischelandstadion austragen. Dafür können sich die Kicker um Trainer Andrius Balaika gegen Rot-Weiß Essen noch einmal auf eine große Kulisse freuen. Die Essener können nicht nur in der heimischen Hafenstraße mit durchschnittlich 7863 Besuchern, mit Abstand Ligaspitze, sich auf ihre Fans verlassen. Die RWE-Fans sind auch auswärts mit rund 2871 Zuschauern Ligaprimus.

„Wir hoffen natürlich, dass auch aus Sprockhövel und aus Hagen wieder mehr Fußballfreunde uns begleiten“, hofft TSG-Orga-Chef Jürgen Meister auf rege Unterstützung für seine Blauen. Doch nicht nur auf den Rängen dürften im Normalfall die Essener die Oberhand haben, sondern auch auf dem Platz. Mit großen Ambitionen, zumindest in der Spitze mitspielen zu wollen, sind die Ruhrstädter erst zu Rückrunde richtig in Tritt gekommen. Besonders nach dem Pokalsieg im Halbfinale des Niederrheinpokals beim Wuppertaler SV hat sich die Mannschaft von Sven Demandt zu einem echten Team entwickelt und bis auf den fünften Platz geklettert.

RWE-Kicker könnten in Gedanken schon beim Pokalfinale sein

„Die Essener haben Qualität, das ist gar keine Frage. Trotzdem wollen wir noch einmal alles raushauen, was geht und schauen dann, was dabei rauskommt“, erklärt Balaika, dessen Team vielleicht davon profitieren könnte, dass die RWE-Kicker mit den Gedanken schon beim ausverkauften Pokalfinale sind, in dem sie am nächsten Donnerstag gegen Neuzweitligisten MSV Duisburg antreten.

Balaika hofft gegen Essen wieder auf seinen Co-Trainer und Kapitän Raoul Meister zurückgreifen zu können. Den Routinier plagt die ganze Saison eine hartnäckige Verletzung, will aber gegen RWE unbedingt mit dabei sein. „Noch einmal vor so einer Kulisse auflaufen zu dürfen wäre schon klasse“, Insgesamt wird der TSG-Kader letztmals in der Formation auflaufen.

Die Partie gegen den ehemaligen Bundesligisten bedeutet für einige Akteure auch Abschied von Sprockhövel zu nehmen. So werden neben Robin Benz, der zu KFC Uerdingen wechselt auch Christopher Antwi-Adjej und Christian März mit unbekannten Zielen verabschiedet. Ebenso hegt Alpay Cin, der nach einer passablen Hinrunde den Anschluss verlor und kaum zum Einsatz kam, Abschiedsgedanken. Doch in ihrem letzten Einsatz wollen sie sich mit einer ordentlichen Ergebnis aus Sprockhövel verabschieden.

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