Die Sparkasse zeichnete die drei erfolgreichsten Schulen Sprockhövels aus.

Die Sparkasse zeichnete die drei erfolgreichsten Schulen Sprockhövels aus.
Lehrer und Schüler von drei Sprockhöveler Schulen präsentieren stolz die sportlichen Urkunden.

Lehrer und Schüler von drei Sprockhöveler Schulen präsentieren stolz die sportlichen Urkunden.

Anna Schwartz

Lehrer und Schüler von drei Sprockhöveler Schulen präsentieren stolz die sportlichen Urkunden.

Sprockhövel. Das Sportabzeichen ist in Sprockhövel wieder beliebter. Im Rahmen einer vom Stadt-Sport-Verband organisierten Ehrung wurden die drei erfolgreichsten Schulen durch die Sparkasse Sprockhövel ausgezeichnet. Die Ehrung führte SSV-Sportwart Helmut Dikty zusammen mit Marion Schürmann von der Sparkasse Sprockhövel durch. Die Vertreter der Gemeinschaftsgrundschule Gennebreck, Mathilde-Anneke-Schule und Wilhelm-Kraft-Gesamtschule freuten sich in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK-Zentrum) somit nach der Sportlerehrung durch den Kreis Ennepetal nicht nur über eine zweite Ehrung, sondern auch über Geldpreise, die die Stiftung der Sparkasse auslobte.

Diese hatten sich die Schulen auch redlich verdient. Schürmann, früher selbst eine aktive Handballerin, konnte nachvollziehen, was es bedeutet, sich auf ein Ziel vorzubereiten und lobte die Sportler und die Schulen für die absolvierte Sportabzeichen.

99 Sportabzeichen machten die munteren Gennebrecker

Gerade die Gemeinschaftsgrundschule Gennebreck zeigte hier viel Ehrgeiz. Von 122 Sportabzeichen, die in allen fünf Grundschulen der Stadt abgelegt wurden, fielen 99 auf die Gennebrecker. „Eine Spitzenleistung wie ich finde“, erklärte SSV-Sportwart Dikty. Ein wahres Kopf an Kopf-Rennen der Teilnehmerzahlen lieferten sich die beiden weiterführenden Schulen „Mathilde-Anneke“ und „Wilhelm-Kraft“. Mit 161 Schülerinnen und Schülern hatten die für ihre Sportaffinität bekannten Hauptschüler der Mathilde-Anneke-Schule lediglich drei Teilnehmer mehr als ihre Paralleljahrgänge der Gesamtschule mit 158 erfolgreichen Abzeichen. „Das sind doch mal Wettkämpfe, die allen etwas bringen. Durch diesen Ehrgeiz animieren die Jugendlichen sich gegenseitig zur Teilnahme und tun dabei was für sich“, zeigte sich Dikty erfreut über das Teilnahme-Battle.

„Ich glaube, dass 2017 ein noch erfolgreicheres Sportabzeichenjahr wird als das letzte Jahr“, sah auch Marion Schürmann hoffnungsvoll in das aktuelle Jahr. Bei der Ehrung nutzten die Verantwortlichen des Stadtsportverbandes auch die Gelegenheit, den Schulen mit Manuel Valentin den neuen eigens für diesen Bereich ernannten Sportabzeichen-Obmann vorzustellen, der in den kommenden Monaten die Zusammenarbeit mit den Schulen intensivieren soll. Tatsächlich dürften die Zahlen der Sportabzeichen damit noch weiter in die Höhe schnellen. Das wäre zumindest für die Fitness zu hoffen.

Im Rahmen einer Diskussion beschlossen die Grundschulen an den Bundesjugendspielen weiter festzuhalten. Die weiterführenden Schulen hielten die Abnahme der Sportabzeichen ebenso wichtig wie die Bundesjugendspiele, da dieses sehr häufig für die Abschlussschülerinnen und Schüler zu den Bewerbungskriterien gehören soll.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer