Alexandra Popp aus Silschede war die überragende Spielerin der U20 WM.

Alexandra Popp traf auch im Finale – ihr zehntes WM-Tor.
Alexandra Popp traf auch im Finale – ihr zehntes WM-Tor.

Alexandra Popp traf auch im Finale – ihr zehntes WM-Tor.

dpa

Alexandra Popp traf auch im Finale – ihr zehntes WM-Tor.

Silschede/Bielefeld. Ganz Fußball-Deutschland jubelt mit der 19-Jährigen Alexandra Popp aus Silschede. Auch im Finale der U20-WM gegen Nigeria setzte sie am Sonntag den entscheidenden Akzent und brachte ihr deutsches Team schon nach acht Minuten mit einem Klassetor auf die Siegerstraße (Endstand 2:0).

Ganz so einfach wie nach dem Halbfinale am Donnerstag war es für Frohnatur "Poppi" nicht, ihre Familie und Freunde gleich nach dem Abpfiff in die Arme zu schließen, denn nach der Jubelarie mit ihren Mitspielerinnen hatte sie erst den goldenen Schuh für die beste Turnier-Schützin (zehn Treffer) und dann auch noch den goldenen Ball für die von Journalisten gewählte beste Turnierspielerin auf der Tribüne abzuholen.

Fifa-Präsident Sepp Blatter und Franz Beckenbauer waren dort die ersten Gratulanten. Wenn sie gesund bleibt, wird es für Alexandra Popp im nächsten Jahr sicher ein Wiedersehen mit den Herren geben, denn besser konnte sie sich für die A-Nationalmannschaft und die WM im nächsten Jahr nicht anbieten.

Viel Zeit zum Feiern und Ausruhen bleibt Alexandra Popp nicht. Nach zwei Tagen zu Hause in Silschede muss sie am Mittwoch bereits mit dem FCR Duisburg reisen. Dann geht es zum Vierer-Turnier um die Qualifikation für die Champions League nach Nordirland. Ob die WM-Torschützenkönigin dann wieder in der Abwehr eingesetzt wird?

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