Die Arbeit am neuen Umkleidegebäude kann fortgesetzt werden.

Anfang der Woche stand der Baubetrieb am Sportplatz in Hiddinghausen noch still.
Anfang der Woche stand der Baubetrieb am Sportplatz in Hiddinghausen noch still.

Anfang der Woche stand der Baubetrieb am Sportplatz in Hiddinghausen noch still.

UweSchinkel

Anfang der Woche stand der Baubetrieb am Sportplatz in Hiddinghausen noch still.

Hiddinghausen. Nach knackigen drei Wochen Frost und Schnee wird am Sportplatzgebäude in Hiddinghausen - derzeit einzige größere Außenbaustelle in städtischer Regie - wieder gearbeitet. "Wenn das Wetter offen bleibt, hoffen wir mit dem Rohbau-Ende März, Anfang April fertig zu werden", sagt Ralph Holtze, Leiter der Zentralen Gebäudebewirtschaftung (ZGS). Bisher sei der Zeitplan nicht in Gefahr. Bis zu den Herbstferien soll das Gebäude dem Hiddinghauser FV übergeben werden und die seit Jahren prekäre Situation mit den maroden Umkleidekabinen am Platz kann beendet werden.

In den vier Wochen vor Weihnachten waren noch flugs die Ausschachtungsarbeiten geleistet, Kanäle für Versorgungsleitungen gelegt, die Bodenplatte gegossen und Fertigelemente für drei Kellerwände gesetzt worden.

Wie wichtig der eigentlich früher geplante Baustart noch im vergangenen Jahr war, wird mit Blick auf das Haushaltssicherungskonzept für 2010 deutlich. Alle Investitionen müssen zunächst einmal von der Aufsichtsbehörde abgesegnet werden. Das gilt voraussichtlich auch für die ZGS, auch wenn sie ihren eigenen Wirtschaftsplan hat, der vom Rat auch so beschlossen wurde.

"Wir werden sicher noch einmal generell mit der Aufsicht sprechen, aber das hier ist eine begonnene Maßnahme und selbst der Ministeriumserlass besagt, dass begonnene Maßnahmen auch fortgeführt werden dürfen", sagt Holtze.

Insgesamt 250 000 Euro stehen für das Umkleidegebäude im diesjährigen Wirtschaftsplan, hinzu kommen weitere 100 000 Euro aus dem vergangenen Jahr. Insgesamt rechnet Holtze mit Baukosten von etwa 450 000 Euro. Der HFV hat seinen ursprüngliche Eigenanteil von 50 000 auf 100 000 Euro aufgestockt, um auch dass Gebäude noch um eine Etage aufstocken zu können.

Möglichst im Juni soll Baubeginn für den Umbau des Sportplatzes Gennebreck zum Kunstrasenplatz mit neuer Schulsportanlage sein. Nach Abstimmung mit VFL Gennebreck und Grundschule arbeitet die ZGS derzeit an der Detailplanung.

Auf Anweisung aus dem Arbeitskreis Sport, in dem alle Ratsparteien vertreten sind, sollen zwei Varianten geprüft werden. 1. Ein Anfügen von Laufbahn und Sprunggrube auf Sportplatzniveau, wodurch man den Hang an der südlichen Platzseite abtragen müsste. 2.Ein separater Bau der Schulsportanlage oberhalb des Hangs. Inklusive Nebenkosten geht die ZGS derzeit noch geschätzt von Kosten von 550000 Euro aus. 370000 sollen aus dem Konjunkturpaket II fließen, 90 000 vom Verein und 90000 aus einem Kredit, den der VfL aufnimmt, die ZGS aber über drei Jahre tilgt.

Über die Varianten soll Anfang März die Entscheidung in den politischen Gremien fallen. Die ZGS geht von einer Bauzeit von gut vier Monaten aus.

So soll zum Untergeschoss mit Schiedsrichterumkleiden Toiletten und Kellerräumen sowie dem eigentlichen Kabinentrakt auf Sportplatzebene (vier Kabinen, Kasse, Behinderten-Toilette, Sanitätsraum) noch ein drittes Geschoss mit Vereinsräumen hinzukommen.

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