Verwaltung schlägt nach Kritik aus der Schulkonferenz eine Verschiebung vor. Das Aus der Grundschule für 2015 ist aber besiegelt.

Sprockhövel. Die Verwaltung schlägt vor, erst ab dem Schuljahr 2014/15 keine neue Eingangsklasse mehr in der Grundschule Nord zu bilden. Ursprünglich war das bereits für 2013/14 geplant. Am geplanten Auslaufen des Schulbetriebs an der Hauptstraße soll allerdings festgehalten werden. „Im Sommer 2015 ist Schluss“, erklärt Evelyn Müller, Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales. Die letzten beiden dann verbliebenen Jahrgänge der Grundschule Nord werden zu Beginn des Schuljahres 2015/16 als komplette Klassen an die Grundschule Börgersbruch wechseln. Das Thema wird in der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 9. März diskutiert werden.

Grund für die Planänderung ist, wie Müller einräumt, die Stellungnahme der Schulkonferenz. Die hatte sich noch einmal vehement gegen eine Schließung ausgesprochen. Politisch ist diese allerdings schon besiegelt, weshalb die Schulkonferenz zumindest auf das Prozedere Einfluss nehmen will.

Die letzten beiden Klassen wechseln 2015 in die GGS Börgersbruch

Wären die letzten Erstklässler bereits zum Schuljahr 2012/13 eingeschult worden, wären im Schuljahr 2014/15 nur noch zwei Klassen an der Hauptstraße unterrichtet worden. Das könne man sich unterrichts- und aufsichtstechnisch nicht vorstellen, heißt es in der von Schulleiterin Petra Grosch unterzeichneten Stellungnahme. Dem schließt sich auch Müller an. „Dann wären ja nur noch zwei Lehrerinnen im Gebäude gewesen.“ Diesen möglichen Zustand hatte auch das Schulamt des Ennepe-Ruhr-Kreises moniert. Durch die neue Regelung wären es dann immerhin noch drei Klassen, die 2014/15 im letzten Schuljahr in der Grundschule Nord unterrichtet werden.

Am Aus der Grundschule Nord in 2015 ändere sich aber nichts. „Aufgrund der Haushaltskonsolidierung werden die Räume gebraucht“, erklärt Müller dazu. est

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