Standort an der Hölterstraße wird saniert. Die beiden Gemeinden fusionieren.

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Die Kirche soll modern und behindertengerecht werden.

Die Kirche soll modern und behindertengerecht werden.

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Die Kirche soll modern und behindertengerecht werden.

Sprockhövel. Die beiden neuapostolischen Gemeinden Sprockhövel-Haßlinghausen und Sprockhövel werden zum Ende dieses Jahres fusionieren. „Es geht um eine Bestandshaltung infolge der demografischen Entwicklung“, sagt Vorsteher Wolfhard Polkehn, der einen Mitgliederrückgang einräumt. 180 gibt es insgesamt in der Stadt, knapp 2000 im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Mit der Fusion verbunden ist eine aufwändige Sanierung der Kirche an der Hölterstraße. Rund 350.000 Euro hat der Landesvorstand in Dortmund dafür aus einem Sonderbudget bewilligt. „Der Bau soll moderner und behindertengerecht werden“, erklärt Polkehn. Unter anderem soll ein funktionaler Mehrzweckraum entstehen, an den auch eine Küche angeschlossen sein wird. Außerdem erhält das zweigeschossige Gebäude einen Aufzug sowie infolge der seit Dezember vergangenen Jahres geltenden neuen Liturgie-Ordnung auch Stehpulte.

Die Bauzeit an der Hölterstraße beträgt, so Polkehn, etwa sechs Monate. Die Gemeinde Haßlinghausen nutzte bislang ein Kirchengebäude an der Handstraße. „Der Standort fällt allerdings weg“, kündigt Prokehn an.

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