Sprockhövel will sich die Stelle mit Gevelsberg teilen.

Sprockhövel. Wie sensibel das Thema Klimaschutzkonzept für die Politik in Sprockhövel ist, wurde nach unserer Donnerstagsausgabe, in der wir über den Dringlichkeitsbescheid berichteten, deutlich. Sowohl die Verwaltung als auch Teile der Fraktionen stellten klar, dass Sprockhövels Kämmerer Volker Hoven der Einstellung des von den Grünen geforderten Klimaschutzmanagers keine Absage erteilte, wie von uns berichtet. Ganz im Gegenteil: Um den von den Grünen geforderten Klimaschutzmanager besser zu finanzieren, kann sich Sprockhövels Kämmerer vorstellen, eine Kooperation in Form einer Personalunion mit der Stadt Gevelsberg einzugehen. Diese bereitet gerade auch ein Klimaschutzkonzept vor, so dass sich dabei Synergien ergeben könnten. „Warum sollten wir nicht, wie bereits in anderen Projekten erfolgreich bewiesen, auch hier eine stadtübergreifende Lösung finden“, sagte Hoven auf WZ-Anfrage. Er glaubt an eine gute und effektive Lösung, die im Ergebnis die Kassen der Kommunen nicht ganz so belasten würde, als würde jeder einen eigenen Manager einstellen. Erste Gespräche von verschiedenen Fraktionen über diesen Vorschlag, haben zwischen den beiden Kreisnachbarn schon stattgefunden. Vorläufiges Ergebnis: Beide Städte können sich die Zusammenarbeit gut vorstellen. e.ö.

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